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Strategische Wirtschaftspartnerschaften mit Afrika: Zwei deutsche Unternehmen liefern gutes Beispiel

In Info, METRO Geschichte, Pressemitteilung on Montag, 25. Oktober 2010 at 6:00

Engagement und Investment für die Entwicklung dieser Länder, zum beiderseitigen Nutzen, für einen wirksamen Beitrag zur strategischen Partnerschaft

Für unsere weiteren Beziehungen mit den afrikanischen Ländern sollten deren Entwicklungen nach der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise und am Ende des Jubiläums „50 Jahre nach dem Afrikanischen Jahr 1960“ intensiv bewertet und Schlüsse gezogen werden für die Erfüllung der Kriterien der „Strategischen Partnerschaft“.

Die Wirtschaftspresse ruft mit dem Slogan: „ Afrika lockt Investoren in Scharen!“.
Dabei zeigen sich positive Aspekte, in dem ausländische Unternehmen und Investoren die afrikanischen Märkte nicht mehr allein als Rohstofflieferanten betrachten. Dazu muss jedoch weiterhin von den afrikanischen Partnern an prinzipiellen Voraussetzungen gearbeitet werden.

Wichtig ist nämlich, dass grundsätzlich eine stärkere Eigeninitiative und Eigenverantwortung der Politiker und Eliten der Entwicklungsländer notwendig sind, um die Entwicklung ihrer eigenen natürlichen Potenziale und die Bildung für ihre Bevölkerung zu forcieren.
Einige Länder sind dabei auf richtigem Wege und schaffen gute Voraussetzungen für einen Anstieg ausländischer Direktinvestitionen. Die partnerschaftliche Unterstützung von außen ist für alle Länder des Kontinents notwendig und muss ausgebaut werden.

Hierzu können zwei interessante Beispiele angeführt werden.
Die METRO-GROUP-Strategie in Nordafrika geht mit Investitionen in das Großhandelsgeschäft von Metro Cash&Carry in Ägypten und Marokko.

Als Partner für die lokale Wirtschaft öffnet METRO auch durchgängige Entwicklungslinien z.B. für die lokalen Produzenten für Agrarerzeugnisse. Damit ist eine bestimmte Absatzsicherung für die Kleinbauern und Gärtner gegeben.
Die Förderung der Kleinbauern umfasst auch spezielle Trainingsprogramme.
Der Großmarkt in Kairo war im Juni 2010 der Beginn, und in den nächsten Jahren sollen ca. 10 weitere Standorte folgen mit einem jeweiligen Investitionsvolumen von 15 Millionen Euro.

METRO bezeichnet selbst sein Engagement als Pionierarbeit im Aufbau moderner Handelsstrukturen. Das bringt Arbeitsplätze (in Kairo sind 250 Mitarbeiter tätig ), es werden Zwischenhändler beteiligt und neue logistische Kapazitäten mit Lager- und Kühlanlagen errichtet. Ähnliche Entwicklungen laufen auf dem marokkanischen Markt.

Als ein zweites Beispiel für den Expansionskurs deutscher Partner zeigt der Versandhandelskonzern Otto Group mit seinem Beitrag zur Unterstützung der 2005 gegründeten Stiftung Aid by Trade und dem Projekt Cotton Made in Africa.
Damit werden derzeit 140.000 Baumwollbauern in drei afrikanischen Ländern mit notwendigen Schulungen gefördert. Der Rahmen wird weiter gespannt durch Einbeziehung der Elfenbeinküste und Malawi.
Interessant ist letztlich, dass 13 Millionen Textilien, wie T-Shirts und Bettwäsche aus Cotton Made in Afrika hergestellt werden, als besonders wichtiges Beispiel in der jeweils lokalen Baumwollverarbeitung.

Derartige Engagements deutscher Unternehmen bewirken eine effiziente Entwicklung in den afrikanischen Ländern in partnerschaftlicher Weise.

Dabei bleibt die Ernährungssicherung die erstrangige Aufgabe für diese Länder und ist Anlass genug, dass von der deutschen Wirtschaft dafür mehr Initiativen ausgehen und die sich bietenden Chancen auf den afrikanischen Märkten genutzt werden.
D.h. stärkere Teilnahme am internationalen Wettbewerb, der ebenso in dieser Region herrscht, auch unter dem Aspekt, dort bestehende Risiken zu bewältigen.

Africa live – Das Afrikamagazin
Von Dipl.oec. Gerd Eckert
20.10.2010

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