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Die Geheimnisse der Chefs

In Info, Pressemitteilung on Sonntag, 26. Juli 2009 at 20:07

In seinem Buch lässt Martin Wehrle an Deutschlands Bossen kaum ein gutes Haar.

Bei Spiegel online erklärt der Kommunikationstrainer und Gehaltscoach, warum es nach seinen Erfahrungen in den Führungsetagen von Technokraten, Blendern und „emotionalen Blindschleichen“ nur so wimmelt.

Spiegel online:
Herr Wehrle, die meisten Chefs, die sie exemplarisch in Ihrem neuen Buch beschreiben, wirken nicht gerade sympathisch. Einige sind schlicht überfordert, andere – mit Verlaub – veritable Kotzbrocken. Waren Sie auch so einer, damals in ihrem ersten Führungsjob?

Wehrle:
Das will ich nicht hoffen, aber ich war immerhin recht jung und entsprechend unerfahren. Mit 24 Jahren hat man einfach noch nicht den Erfahrungsschatz eines gestandenen Vorgesetzten. Daraus können schon erhebliche Probleme erwachsen, vor allem für die Mitarbeiter, die mit so einem Chef klarkommen müssen.

Spiegel online:
Trotz fehlender Erfahrung haben Sie den Job bekommen. Warum das?

Wehrle:
Da muss man die klassischen Mechanismen sehen, die zum Tragen kommen, wenn ein Mitarbeiter zum Vorgesetzten gemacht wird.
Einer der wichtigsten: Befördert wird man in der Regel nicht nur aufgrund von Fähigkeiten, sondern vor allem deshalb, weil der übergeordnete Vorgesetzte – der „Oberboss“ – gewisse Sympathien für einen empfindet. Das war bei mir offenbar der Fall. Es gab schon noch einen zweiten Grund. Ich wurde auch deswegen befördert, weil ich meine Fachaufgabe sehr gut gemacht habe und mein Chef der Ansicht war, ich wäre der richtige Mann für diesen Job.

Zum Artikel:
spiegel.de

Juli 2009

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