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„Es sind eine Menge Schnäppchenjäger unterwegs“

In Info, METRO Geschichte, Pressemitteilung on Montag, 08. Juni 2009 at 8:01

Arcandors Chancen auf Staatshilfe sinken. Dennoch plädiert Margret Mönig-Raane, Vizechefin der Gewerkschaft Ver.di, für eine Rettungsaktion.

Im SPIEGEL-ONLINE-Interview erklärt sie, warum der Konzern schuldlos an seiner Misere sei, und warnt vor der vorschnellen Zerschlagung.

SPIEGEL ONLINE: Frau Mönig-Raane, haben Sie in letzter Zeit eigentlich mal in Kaufhäusern wie Karstadt oder Hertie eingekauft, um einer bedrohten Art von Handel zu helfen?
Mönig-Raane: Ich bin Stammkundin in Warenhäusern, kaufe also schon immer gern dort ein.

SPIEGEL ONLINE: Dann gehören Sie offenbar zu einer schwindenden Kundenspezies. Hertie ist pleite, die Karstadt-Mutter Arcandor bittet um Staatshilfe. Warum sollen eigentlich Steuerzahler für die Fehler von Managern aufkommen?
Mönig-Raane: Sollen sie ja gar nicht. Die Steuerzahler sollen im Falle Arcandor helfen, die Turbulenzen in Folge der Finanzkrise zu überstehen. Die restlichen Schwierigkeiten muss das Management schon selbst bewältigen.

Zum Artikel:
Das Interview führte Hasnain Kazim
spiegel.de
03.06.2009

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