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Dossier Wiener Drama

In Info, Pressemitteilung on Donnerstag, 26. Februar 2009 at 21:24

Bedingungslos hat Österreichs Wirtschaft auf Geschäfte in Osteuropa gesetzt. Nun stürzen die Nachbarn ab – und reißen das Land mit. Die Politik fordert verzweifelt ein Rettungspaket des Westens für den Osten. Ein Plan B fehlt ihr.


Also das Tanzen, das lässt sich die Regierung nicht verbieten. Die Opposition will den Wiener Opernball absagen? Wegen der Finanzkrise? Ah, neee. Wo bleibt da der Sinn für Tradition? Die Freude am Leben? Und so spielten die Reichen und Wichtigen des Landes in der vergangenen Woche noch einmal ein wenig Habsburger Reich, feierten einen Ball, so tönend und prunkvoll, als würde immer noch der Kaiser erwartet: Fanfaren, Orden, Geschmeide, Nationalhymne. Und auf den ersten Blick war es auch wie immer, die Debütanten riefen „Alles Walzer“, in den Logen orderten Bankdirektoren Champagner, und der Bauunternehmer Richard „Mörtel“ Lugner hatte eine Promi-Schönheit einfliegen lassen, diesmal die „Desperate Housewife“ Nicollette Sheridan.

Zum Artikel:
Von Christian Höller (Wien)
ftd.de
22.02.2009

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