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„Einige unserer Strukturen sind nicht zeitgemäß“

In Info, METRO Geschichte, Pressemitteilung on Dienstag, 03. Februar 2009 at 21:33

Metro-Chef Eckhard Cordes erklärt, warum 15.000 Jobs bei dem Handelskonzern wegfallen und wie er zwei Chefposten bewältigt.

Eckhard Cordes räumt offen ein, dass er als ehemaliger Automanager einige Zeit brauchte, um das Geschäft von Metro und den Tochtergesellschaften zu verstehen. Erst danach habe er damit anfangen können, den komplizierten Konzern umzubauen. Im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung erläutert der Metro-Chef seine Pläne. Der Verkauf der Tochtergesellschaft Real scheint kurz bevorzustehen.

Süddeutsche Zeitung: Herr Cordes, seit Mitte 2007 hat sich der Wert der Metro-Aktie mehr als halbiert. Jetzt müssen Sie den Konzern komplett umbauen und 15.000 Arbeitsplätze streichen. War es ein Fehler, dass Haniel bei der Metro im Sommer 2007 de facto die Mehrheit übernommen hat?

Eckhard Cordes: Das war kein Fehler. Nach 15 Monaten als Vorstandschef von Metro sehe ich für das Unternehmen heute sogar mehr Chancen als damals. Die Aktie hat nicht an Wert verloren, weil Metro weniger profitabel ist. Aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise bewertet die Börse Unternehmen heute anders. Das wird sich wieder ändern. Gerade bei Unternehmen mit Substanz wie der Metro.

Zum Artikel:
Interview: K.-H. Büschemann und S. Weber
Süddeutsche Zeitung
01.02.2009

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