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	<title>Betriebsrat METRO Cash &#38; Carry Österreich</title>
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		<title>Betriebsrat METRO Cash &#38; Carry Österreich</title>
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		<title>How to manage Social Media am Arbeitsplatz</title>
		<link>http://metrobetriebsrat.wordpress.com/2012/01/25/how-to-manage-social-media-am-arbeitsplatz/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 19:33:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Was am sbsm-Camp geschah Ein Workshop des Camps “Soziale Bewegungen Soziale Medien” setzte sich mit der Nutzung von Social Media im Arbeitsverhältnis auseinander. Gemeinsam haben Betriebsrätinnen, Betriebsräte und Interessierte erarbeitet, welche Regelungen hier sinnvoll wären. Wertvolle Tipps aus der Praxis von IT-Verantwortlichen, Angestellten in Rechts-oder in PR-Abteilungen haben zu einem bereichernden Austausch beigetragen. Nachdem geteiltes [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=metrobetriebsrat.wordpress.com&amp;blog=5470832&amp;post=1941&amp;subd=metrobetriebsrat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align:center;">Was am sbsm-Camp geschah</h4>
<p>Ein Workshop des Camps “<a title="Soziale Bewegungen Soziale Medien" href="http://www.sozialebewegungen.org/" target="_blank">Soziale Bewegungen Soziale Medien</a>” setzte sich mit der Nutzung von Social Media im Arbeitsverhältnis auseinander. Gemeinsam haben Betriebsrätinnen, Betriebsräte und Interessierte erarbeitet, welche Regelungen hier sinnvoll wären.<br />
Wertvolle Tipps aus der Praxis von IT-Verantwortlichen, Angestellten in Rechts-oder in PR-Abteilungen haben zu einem bereichernden Austausch beigetragen.<br />
<span id="more-1941"></span><br />
Nachdem geteiltes Wissen über die wesentlichen Rechtsgrundlagen und dazu gesprochenen Gerichtsurteile hergestellt war, wendeten wir uns dem spannenden Thema zu, wie Regelungen zur Social Media Verwendung in Unternehmen nun tatsächlich aussehen könnten.</p>
<p>Viele BetriebsrätInnen berichteten, dass bestimmte Social Media Anwendungen häufig gesperrt werden. Die Privatnutzung ist zwar bei fast allen Anwesenden erlaubt, der Zugang zu beispielsweise Facebook ist in einigen Betrieben allerdings nicht uneingeschränkt möglich, sondern nur in bestimmten Abteilungen (z.B. Personalabteilung) vorhanden.</p>
<p>Eine Arbeitsgruppe kam zu dem Schluss, dass (unter anderem) folgende Themen in einer Social-Media-Vereinbarung geregelt werden müssten:</p>
<ul>
<li>Umfang und Ziel der Nutzung</li>
<li>Freiwilligkeit, wenn Social Media von der Geschäftsführung forciert wird</li>
<li>Umfang der Auswertungen, keine Leistungs- und Verhaltenskontrollen</li>
<li>Zugriffsmöglichkeiten, wer darf was sehen und auswerten?</li>
<li>Vertretungsregelungen, es kann immer mal sein, dass jemand unvorhergesehen ausfällt und wer darf dann Einsicht nehmen?</li>
</ul>
<p>Schulungen für die MitarbeiterInnen und Sensibilisierung im Umgang mit privaten und beruflichen Informationen</p>
<p>Damit das auch tatsächlich passiert, müssen sich die BetriebsrätInnen mit ihren Mitbestimmungsrechten einbringen. Nur allzuoft werden die Regelungen einseitig von der Unternehmensleitung (die weit weit weg in den USA sitzen kann) gestaltet und die betriebliche Mitbestimmung wird außer Acht gelassen.</p>
<p>Abschließend möchte ich das Zitat einer Teilnehmerin aus dem Gedächtnis wiedergeben, da es meines Erachtens die Situation sehr treffend zusammenfasst:<br />
&#8222;Social-Media-Regelungen sollen den Beschäftigten Sicherheit im Umgang mit Social Media geben. Diese Sicherheit kann nur dann entstehen, wenn Konsistenz und Konsequenz im Handeln vorliegt.&#8220;</p>
<p>In diesem Sinne wäre es angesagt, sich in Konsistenz und Konsequenz zu üben, Regelungen nicht permanent umzuwerfen, neu zu definieren und auszulegen, einmal dies und einmal das damit zu meinen und so zu einer allgemeinen Verunsicherung beizutragen, anstatt Social Media als das zu nehmen, was es ist:<br />
<strong>Eine Möglichkeit, miteinander zu kommunizieren, so wie viele andere auch.</strong></p>
<p><a title="Blog der Abt. Arbeit und Technik der GPA-djp" href="http://blog.gpa-djp.at/arbeitundtechnik/" target="_blank">Arbeit&amp;Technik</a><br />
Von Clara Fritsch<br />
08.11.2011</p>
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		<title>Das ÖGB-AK-Maßnahmenpaket</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 04:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blog</dc:creator>
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		<category><![CDATA[steuergerechtigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja zum Schuldenabbau, aber ohne Wachstum und Beschäftigung zu gefährden! Die Krise 2008 hat Österreich besser bewältigt als viele andere europäische Länder. Österreich hat hervorragende Wirtschaftsdaten, die Unternehmen fahren gute Ergebnisse ein und die Beschäftigung ist im europäischen Vergleich hoch. Aber als direkte Folge der von Banken und Finanzmärkten ausgelösten Schuldenkrise kam es in Österreich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=metrobetriebsrat.wordpress.com&amp;blog=5470832&amp;post=1935&amp;subd=metrobetriebsrat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align:center;">Ja zum Schuldenabbau, aber ohne Wachstum und Beschäftigung zu gefährden!</h4>
<p>Die Krise 2008 hat Österreich besser bewältigt als viele andere europäische Länder. Österreich hat hervorragende Wirtschaftsdaten, die Unternehmen fahren gute Ergebnisse ein und die Beschäftigung ist im europäischen Vergleich hoch.<br />
<span id="more-1935"></span><br />
Aber als direkte Folge der von Banken und Finanzmärkten ausgelösten Schuldenkrise kam es in Österreich zu einem Anstieg der Staatsschulden um zusätzliche 25 Mrd Euro. Der Anstieg ist jedenfalls nicht auf eine unfinanzierbare Ausweitung des Sozialstaates oder der Verwaltungsaufgaben zurückzuführen und auch haben die Menschen nicht über ihre Verhältnisse gelebt.</p>
<p>„Es ist höchst an der Zeit, dass die Hauptprofiteure der Konjunktur- und Bankenpakete, also jene, deren Vermögen und Vermögenswerte dadurch geschützt und gerettet wurden, ihren Beitrag an der Sanierung des Staatshaushaltes leisten. Wenn es um die Begleichung der Krisenkosten geht, müssen alle einen gerechten Anteil leisten, besonders die, die am meisten von den Maßnahmen profitiert haben“, fordern Foglar und Tumpel.</p>
<p>Gleichzeitig warnen die beiden Präsidenten davor, die Sanierung nur über den Weg von Einsparungen bei den Ausgaben zu gehen:<br />
„Wer glaubt, nur ausgabenseitig die Schulden abbauen zu können, geht direkt in die Rezession. Kaputtsparen ist sicher der falsche Weg. Wir brauchen auch mehr Einnahmen.“<br />
AK und ÖGB fordern daher einen Maßnahmenmix aus Einsparungen auf der Ausgabenseite und zusätzlichen Einnahmen. Dabei muss beschäftigungs- und verteilungspolitisches Augenmaß bewahrt werden.</p>
<p>Im Euroraum droht 2012 eine Rezession. Auch in Österreich ist mit einem Wirtschafts-Abschwung zu rechnen. Die Maßnahmen zur Budgetkonsolidierung müssen daher vor allem die wirtschaftspolitischen Ziele Beschäftigung, Wachstum und Verteilung im Auge haben.</p>
<p>Tumpel und Foglar: „Nur wenn sich Wirtschaft und Arbeitsmarkt stabil entwickeln, gibt es auch Spielraum für zukunftsweisende Investitionen. Nur wenn sich Wirtschaft und Arbeitsmarkt stabil entwickeln, kann die Budgetsanierung gelingen.“</p>
<p><em>Grundsätze der Budgetkonsolidierung</em><br />
Die Konsolidierung der Staatsfinanzen muss nach folgenden Grundsätzen umgesetzt werden:</p>
<p><em>Wachstums- und Beschäftigungsorientierung</em><br />
Die Budgetkonsolidierung</p>
<ul>
<li>muss mittelfristig orientiert sein und hauptsächlich von Wachstum und Beschäftigung getragen werden,</li>
<li>muss die Wirkung auf Wachstum, Beschäftigung und Verteilung berücksichtigen (v.a. Maßnahmen mit geringer negativer Wirkung auf Gesamtnachfrage),</li>
<li>soll Spielräume für Beschäftigung, für Offensivmaßnahmen (Zukunftsausgaben und Investitionen) und für Verbesserungen des Sozialstaats eröffnen,</li>
<li>muss übertriebenes Sparen bei den Staatsausgaben vermeiden. Das würde den privaten Konsum fühlbar dämpfen und damit das Wirtschaftswachstum hemmen. Sinnvolle Verwaltungsreformprojekte sind aber machbar.</li>
<li>sollte den Schwerpunkt auf die Besteuerung von Vermögen setzen, da das die geringsten Auswirkungen auf die Nachfrage und damit auf Beschäftigung und Wachstum hat,</li>
<li>muss ohne Erhöhung von Massensteuern erfolgen. Die Erhöhung der Mehrwertsteuer würde den Konsum dämpfen, die Erhöhung der Mineralölsteuer bzw. anderer Verbrauchssteuern würde die Kosten der Fahrt zur Arbeit und des Wohnens verteuern.</li>
</ul>
<p><em>Soziale Gerechtigkeit</em></p>
<ul>
<li>Das zu erwartende Konsolidierungsvolumen von etwa 9 Mrd. Euro entspricht nur geringfügig mehr als einem Prozent des Vermögens des obersten Zehntels der privaten Haushalte. Das Defizit könnte also mit vermögensbezogenen Steuern abgebaut werden, ohne dass die Mittelschicht die Hauptlast der Konsolidierung zu tragen hätte.</li>
<li>Darüber hinaus braucht es mehr und wirkungsvolle Bekämpfung von Steuerbetrug, Steuerhinterziehung und Lohndumping.</li>
</ul>
<p><em>Das ÖGB-AK-Maßnahmenpaket:</em><br />
Verwaltungsreform, Strukturmaßnahmen, Wirtschaftsförderung</p>
<ul>
<li>Sinnvolle Projekte der Verwaltungsreform zügig umsetzen, vor allem Kompetentzentflechtung zwischen Bund und Ländern (Einsparungsvolumen 150 Mio. Euro).</li>
<li>Durchforstung des „Förderdschungels“: Reduktion der Wirtschaftsförderung (Einsparungsvolumen 100 Mio. Euro).</li>
<li>Landwirtschaft: Abschaffung der Rückvergütung der Mineralölsteuer und Kürzungen bei diversen Förderungen (100 Mio. Euro).</li>
<li>Modifizierung/Aufschub von ÖBB-Infrastrukturprojekten (200 Mio. Euro). Zusätzlich kann die Evaluierung von Großprojekten beträchtliche Einsparungen bringen.</li>
<li>Fortführung Konsolidierungskurs der Krankenversicherungsträger und ähnlicher Kostendämpfungsprogramme in den Spitälern (bis 2017 900 Mio Euro).</li>
</ul>
<p>Reformvorschläge Arbeitsmarktpolitik</p>
<ul>
<li>Arbeitgeber zahlen Arbeitslosengeld-Leistungsbezug für zumindest eine Woche (150 Mio Euro).</li>
<li>Arbeitgeber zahlen einen Euro pro Überstunde. 50 Cent davon gehen an die Arbeitslosenversicherung, 50 Cent an die Krankenversicherung (insgesamt 350 Mio. Euro).</li>
<li>Aufhebung der Beitragsbefreiung für ältere ArbeitnehmerInnen (20 Mio. Euro bis 300 Mio. Euro).</li>
</ul>
<p>Reform gesetzliche Pensionsversicherung</p>
<ul>
<li>Vollständige Umsetzung der Maßnahmen des Bad Ischler Dialogs 2011.</li>
<li>Kein Hinaufsetzen des gesetzlichen Pensionsantrittsalters und keine Leistungsverschlechterungen, etwa durch erhöhte Abschläge oder des Pensionsversicherungsbeitrages.</li>
<li>Investitionen, um die Menschen länger und gesund im Erwerbsleben zu halten.</li>
<li>Anreizmodelle, um die Bereitschaft der Unternehmen sicherzustellen, entsprechende Anpassungsmodelle mitzutragen.</li>
<li>Anhebung der Beitragssätze in der Pensionsversicherung der Bauern und Selbständigen auf 22,8 Prozent um 0,5 Prozentpunkte (325 Mio. Euro).</li>
<li>Beitragsanhebung gemäß Nachtschwerarbeitsgesetz für Unternehmen (28 Mio. Euro).</li>
<li>Kein weiteres Absenken der Mindestbeitragsgrundlage GSVG (50 Mio. Euro).</li>
<li>Anhebung der Höchstbeitragsgrundlage im ASVG und GSVG um 300 Euro (Nettomehreinnahmen 400 Mio. Euro).</li>
</ul>
<p>Reform Familienpolitik</p>
<ul>
<li>„Familienbeihilfe Neu“ durch Zusammenführung aller geldwerten Leistungen und Steuerleistungen unabhängig vom Alter und der Familienstruktur an Stelle vieler unübersichtlicher Transfers.</li>
<li>Zuschläge nur für Eltern von behinderten Kindern und für Alleinerziehende.</li>
<li>Zweckgebundene Gutscheine (etwa für Kinderbetreuung, Nachmittagsbetreuung, Skikurse, Nachhilfeinstitute oder Sprach- und Musikausbildung und für Tageseltern, Ganztagesschulen usw.).</li>
<li>Umschichtungen von den steuerlichen Familienförderungen hin zu Sachleistungen – insbesondere Kinderbetreuungsplätze und Qualitätsverbesserung.</li>
</ul>
<p>Bildungsbereich</p>
<ul>
<li>Investitionen in die Verbesserung der Qualität von Kindergärten und Schulen sowie in die Erwachsenenbildung.</li>
<li>Kürzungen bis auf kleinere Strukturmaßnahmen (etwa Schließung von Kleinstschulen) derzeit nicht sinnvoll (80 Mio. Euro).</li>
</ul>
<p>Konsolidierungsvorschläge – Steuern und Abgaben<br />
Mit folgendn Steuervorschlägen kann ein Mehraufkommen von rund 4,5 Mrd. Euro erzielt werden:</p>
<ul>
<li>Bekämpfung der Steuerhinterziehung (300 Mio. Euro).</li>
<li>Spitzensteuersatz der Einkommensteuer: 55 Prozent (statt 50 Prozent) ab einem Jahreseinkommen von 200.000 Euro (115 Mio. Euro).</li>
<li>Körperschaftssteuerlückenschluss (400 Mio. Euro) oder als Alternative Erhöhung Körperschaftssteuersatz von 25 auf 28 Prozent.</li>
<li>Nichtabsetzbarkeit für Managergehälter ab 500.000 Euro (35 Mio. Euro).</li>
<li>Veräußerungsgewinne von Immobilien generell mit 25 Prozent einkommensteuerpflichtig, Ausnahme Hauptwohnsitz (400 Mio. Euro).</li>
<li>Einschränkung der staatlichen Prämie für die Zukunftsvorsorge (25 Mio. Euro).</li>
<li>Aufgabe der Vollpauschalierung in der Landwirtschaft für Betriebe ab 20 ha (200 Mio. Euro).</li>
<li>Erhöhung der LKW-Maut (80 Mio. Euro).</li>
<li>Grundsteuer neu (400 Mio. Euro).</li>
<li>Erbschafts- und Schenkungssteuer (300 Mio. Euro).</li>
<li>Vermögensteuer neu (0,5 – 1,5 Mrd. Euro).</li>
<li>Finanztransaktionssteuer (0,5 – 1,5 Mrd. Euro).</li>
<li>Pauschalsteuermodell für BetriebspensionistInnen (einmalig 400 Mio. Euro).</li>
</ul>
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		<title>Unsinnige Wiederholung von Lehrjahren!</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 09:55:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wir fordern eine wechselseitige Anrechnung von Schul- auf Lehrzeiten! Durch eine veraltete Bestimmung im Berufsausbildungsgesetz (BAG) §28 ist seit mehreren Jahren eine wechselseitige Anrechnung von Schul- und Lehrzeiten nicht mehr möglich &#8211; das heißt, dass die Ausbildung in Schulen die Lehrabschlussprüfung nicht ersetzt und es auch keine verbindliche Regelung gibt, wie viel Lehrzeit angerechnet werden [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=metrobetriebsrat.wordpress.com&amp;blog=5470832&amp;post=1930&amp;subd=metrobetriebsrat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align:center;">Wir fordern eine wechselseitige Anrechnung von Schul- auf Lehrzeiten!</h4>
<p>Durch eine veraltete Bestimmung im Berufsausbildungsgesetz <a title="BAG §28" href="http://www.jusline.at/index.php?cpid=15187b37c475f3e8bfc113aaa6ceb3d4&amp;lawid=159&amp;paid=28" target="_blank">(BAG) §28</a> ist seit mehreren Jahren eine wechselseitige Anrechnung von Schul- und Lehrzeiten nicht mehr möglich &#8211; das heißt, dass die Ausbildung in Schulen die Lehrabschlussprüfung nicht ersetzt und es auch keine verbindliche Regelung gibt, wie viel Lehrzeit angerechnet werden muss/kann.<br />
<span id="more-1930"></span><br />
AbsolventInnen einer Berufsbildenden mittleren Schule (BMS) oder höheren Schule (BHS) kann also trotz er folgreicher Ausbildung &#8211; mit Jahreszeugnis, Abschlusszeugnis, Abschlussprüfungszeugnis oder Reifeprüfungszeugnis &#8211; ein Lehrvertrag anstelle eines Arbeitsvertrages angeboten werden.</p>
<p>Besonders SchülerInnen von Berufsbildenden mittleren Schulen sind davon betroffen, da sie nach der Schule noch eine Lehre oder einen Teil der Lehre, in jedem Fall die Lehrabschlussprüfung ablegen müssen. Dies ist erstens bildungspolitisch völlig unsinnig und zweitens sehr teuer.</p>
<p><em>Anrechnung von Lehrzeiten obliegt Lehrvertragsparteien!</em><br />
In welchem Ausmaß die Lehrzeiten in bestimmten Lehrberufen angerechnet werden, würde der Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten festlegen. Aktuell ist es aber den Lehrvertragsparteien &#8211; also den Lehrlingen, den Betrieben und den Erziehungsberechtigten &#8211; überlassen ob und wie viel angerechnet wird. Selbiges gilt auch wenn eine BMS/BMHS abgebrochen und der Weg in Lehrlingsausbildung gewählt wurde.</p>
<p><em>Wir fordern eine vollständige Anrechnung!</em><br />
Die GPA-djp Jugend fordert, dass AbsolventInnen von mindestens dreijährigen BMS oder BHS ein Lehrabschluss für einen verwandten Beruf vollständig anerkannt und auch wechselseitig angerechnet wird. Für Schulen bzw. Lehrberufe, die kein entsprechendes Pendant haben, sollen in Zukunft zumindest Teile angerechnet werden und es soll möglich sein Vollabschlüsse nachzuholen.</p>
<p><em>5 Jahre Verhandlung mit der Wirtschaftskammer!</em><br />
Seit fünf Jahren verhandelt die GPA-djp nun mit der Bundeswirtschaftskammer über die Frage der Anrechnung von Schule und Lehrzeiten. Ergebnis gibt es noch immer keines, da die Bundeswirtschaftskammer mitteilte, dass eine vollständige Anrechnung von Abschlussprüfungen für die UnternehmerInnen unvorstellbar ist.</p>
<p>Der einzige Kompromiss wäre, im Einzelfall Schulzeiten anzurechnen &#8211; das ist für die jungen ArbeitnehmerInnen unzureichend und eine Frechheit. Wie soll das beispielsweise für eine/n HAS oder HAK AbsolventIn nachvollziehbar sein, dass seine/ihre kaufmännische Schulausbildung weniger Wert sein soll als die einer kaufmännischen Lehre? &#8211; Man bedenke, dass die Mehrzahl der kaufmännischen Angestellten in der Schule ausgebildet wird!</p>
<p>Ergo: Der §28 des Berufsausbildungsgesetzes ist, so wie er derzeit besteht, für die GPA-djp Jugend und vor allem für die jungen AbsolventInnen der BMHS sowie für Lehrlinge nicht zu akzeptieren und Bildungspolitisch völlig unsinnig!</p>
<p><a title="GPA-djp Jugend" href="http://www.jugend.gpa-djp.at/servlet/ContentServer?pagename=A01/Page/A01_Index&amp;n=A01_0" target="_blank">GPA-djp Jugend</a><br />
Newsletter 01/2012</p>
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		<title>Armut trotz Arbeit</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 10:25:14 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[AK Info]]></category>
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		<description><![CDATA[Working Poor in Österreich Armut trotz Arbeit, das ist leider kein Randgruppenproblem in Österreich. Die neueste Untersuchung von Statistik Austria, im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK) belegt, dass im Jahr 2010 hierzulande 206.000 Personen, oder 5,5% der Erwerbstätigen als Working Poor galten. Wussten Sie, dass… es österreichweit über 200.000 Working Poor [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=metrobetriebsrat.wordpress.com&amp;blog=5470832&amp;post=1924&amp;subd=metrobetriebsrat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align:center;">Working Poor in Österreich</h4>
<p>Armut trotz Arbeit, das ist leider kein Randgruppenproblem in Österreich. Die neueste Untersuchung von <a title="Statistik Austria" href="http://www.statistik.at/web_de/dynamic/presse/060353" target="_blank">Statistik Austria</a>, im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (<a title="Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz" href="http://www.bmask.gv.at/site/Soziales/EU_Internationales/Europaeische_Jahre/2010_Europaeisches_Jahr_zur_Bekaempfung_von_Armut_und_sozialer_Ausgrenzung" target="_blank">BMASK</a>) belegt, dass im Jahr 2010 hierzulande 206.000 Personen, oder 5,5% der Erwerbstätigen als Working Poor galten.<br />
<span id="more-1924"></span><br />
Wussten Sie, dass…</p>
<ul>
<li>es österreichweit über 200.000 Working Poor gibt, Menschen, die trotz Erwerbsarbeit armutsgefährdet sind?</li>
<li>der Rückgang der Zahl der Working Poor in den letzten Jahren daher rührt, dass viele von ihnen aufgrund der Wirtschaftskrise ihre Arbeit verloren haben?</li>
<li>fast 90.000 Working Poor ganzjährig vollzeitbeschäftigt sind?</li>
<li>jede fünfte (20%) alleinerziehende Frau mit ihrer Familie trotz Erwerbsarbeit armutsgefährdet ist?</li>
<li>Personen mit Pflichtschulabschluss fast dreimal so oft (11%) zur Gruppe der Working Poor zählen wie Personen mit Hochschulabschluss (4%)?</li>
</ul>
<p>Working Poor sind Menschen, die trotzdem sie erwerbsstätig sind unterhalb der Armutsgefährdungsschwelle leben. 112.000, oder 54% davon sind Männer, 94.000, oder 46% Frauen.</p>
<p>Selbstverständlich sind davon jedoch nicht nur die jeweils Erwerbstätigen selbst, sondern auch ihre Familien betroffen. Das bedeutet, dass insgesamt 462.000 Personen selbst zu dieser Gruppe zählen, oder in armutsgefährdeten Haushalten leben, in denen zumindest eine Person beschäftigt ist. Nur 26% der Working Poor leben alleine.</p>
<p>In den letzten Jahren ist die Zahl der Working Poor in Österreich relativ stark zurückgegangen. So galten in den Jahren 2008 und 2009 noch 247.000 beziehungsweise 241.000 Personen als arm trotz Erwerbsarbeit. Der Rückgang von 35.000 Personen zwischen 2009 und 2010 ist jedoch leider kein Grund zur Freude.<br />
Denn, wie Statistik Austria ausführt, ist der Rückgang hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass viele Working Poor im Zuge der aktuellen Wirtschaftskrise aus dem Arbeitsmarkt gedrängt worden sind.</p>
<p>So wurden aus armutsgefährdeten Personen mit einer Beschäftigung sehr oft welche ohne eine solche – ohne dass sich dadurch für die Betroffenen etwas verbessert hätte.</p>
<p><em>Gründe für Armut trotz Arbeit</em><br />
Armut trotz Arbeit hat viele Gründe. Neben Personen, die in Branchen arbeiten, in denen niedrige Stundenlöhne bezahlt werden sind auch Menschen betroffen, die z.B. aufgrund fehlender Betreuungsmöglichkeiten, nur Teilzeit arbeiten können (AlleinerziehnerInnen mit Kindern, für die es keine ausreichende Kinderbetreuung gibt), oder auch Menschen, die als AlleinerverdienerInnen eine große Familie ernähren müssen.</p>
<p>Nicht alle Menschen, die ein niedriges Einkommen haben, sind Working Poor. Viele Personen arbeiten Teilzeit oder geringfügig ohne betroffen zu sein. Das sind meist Fälle, in denen die Betroffenen ein zusätzliches Einkommen zu jenem des oder der HauptverdienerIn schaffen. Da sich der Begriff Working Poor immer nur dort zutrifft, wo das Gesamteinkommen Haushalts unter der Armutsgefährdungsschwelle liegt, zählen solche WenigverdienerInnen daher nicht.</p>
<p><em>Vollzeit oder Teilzeit?</em><br />
Working Poor können sowohl vollzeit- als auch teilzeitbeschäftigt sein. Man kann sie auch danach unterscheiden ob sie mindestens 11 Monate im Jahr gearbeitet haben (ganzjährig beschäftigt) oder nicht (nicht ganzjährig beschäftigt).<br />
Im Jahr 2009 war der größte Teil der Working Poor das gesamte Jahr über vollzeitbeschäftigt (89.000 Personen, oder 43% aller Betroffenen). 18% waren ganzjährig teilzeitbeschäftigt und 38% waren nicht das ganze Jahr über in Beschäftigung.</p>
<p><em>Alleinerzieherinnen sind besonders betroffen</em><br />
Während der Anteil der Working Poor an allen Beschäftigten 5,5% ausmacht, das bedeutet, dass etwa jeder und jede 20. Erwerbstätige betroffen ist, ist es bei den <a title="Teilzeitbeschäftigung in Österreich" href="http://wien.arbeiterkammer.at/online/page.php?P=68&amp;IP=64545&amp;AD=0&amp;REFP=8052" target="_blank">alleinerziehenden Frauen</a> jede 5 (20%). Gerade hier wirken sich sehr oft die fehlenden Kinderbetreuungsmöglichkeiten negativ aus.</p>
<p><em>Ausbildung und Herkunft</em><br />
Während 11% der Beschäftigten mit Pflichtschulabschluss armutsgefährdet sind, sind es bei den HochschulabsolventInnen nur 4%. Fast drei Viertel der Working Poor (73%) haben keine Matura. 19% sind Selbständige, fast ein Drittel (31%) der Betroffenen verrichtet Hilfsarbeiten. Menschen, in Bereichen mit hochqualifizierten Tätigkeiten sind fast gar nicht von Armutsgefährdung betroffen.</p>
<p>Mehr als ein Viertel der armutsgefährdeten Erwerbstätigen hat keine österreichische Staatsbürgerschaft (26%), obwohl diese Gruppe nur 10% der Beschäftigten ausmacht. Die Chance, dass eine Person mit Nicht-EU-Staatsbürgerschaft ein Working Poor ist, ist dreimal so hoch wie bei österreichischen StaatsbürgerInnen.</p>
<p><em>Zu Definition und Datenlage</em><br />
Die Ermittlung der Anzahl und der Einkommenssituation der Working Poor erfolgt über EU-SILC, eine seit 2003 jährlich stattfindende repräsentative Befragung der Statistik Austria, im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK). Die Daten sind EU-weit vergleichbar und zudem die einzige Datenquelle in Österreich, die Auskunft über die finanzielle Situation von Hauhalten (und nicht nur von Einzelpersonen) bietet. Die Befragungsergebnisse werden durch eine Hochrechnung auf die Gesamtbevölkerung übertragen.</p>
<p><em>Die <a title="Working Poor in Wien" href="http://wien.arbeiterkammer.at/online/page.php?P=68&amp;IP=65202&amp;AD=0&amp;REFP=4085" target="_blank">Arbeiterkammer</a> setzt sich ein für</em></p>
<ul>
<li>die Verringerung der Zahl der Working Poor durch Löhne und Gehälter die jeder und jedem ein menschenwürdiges Leben ermöglichen,</li>
<li>soziale sowie rechtliche Absicherung der Beschäftigten,</li>
<li>die Schaffung von Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, da viele Working Poor schlecht bezahlte Hilfsarbeiten verrichten,</li>
<li>die Schaffung besserer Erwerbschancen für alleinerziehende Mütter bzw. Väter durch Ausbau des Kinderbetreuungsangebots,</li>
<li>den Ausbau sozialer Dienstleistungen, insbesondere Ausbau von Beratungs- und Unterstützungsleistungen für armutsgefährdete Gruppen.</li>
</ul>
<p><em>Glossar</em><br />
Working Poor<br />
In der hier verwendeten Definition (nach EU –SILC) gelten Personen im Erwerbsalter (20-64 Jahre) als Working Poor, die armutsgefährdet sind und im Verlauf des Referenzjahres zumindest ein Monat Vollzeit- oder Teilzeit erwerbstätig waren.</p>
<p>Armutsgefährdung<br />
Als armutsgefährdet gilt demnach wer weniger als 60% des Medianeinkommens aller vergleichbaren Personen zur Verfügung hat (ungleich dem Durchschnittseinkommen). Diese Definition beinhaltet nicht nur Einkommen aus Erwerbsarbeit, sondern auch alle anderen „Einkommen“, die eine Person bezieht, z.B. Arbeitslosengeld, Wohnbeihilfe oder eine Pension.</p>
<p>Armutsgefährdungsschwelle<br />
Die Armutsgefährdungsschwelle, jener Betrag den man zur Verfügung haben muss um nicht als armutsgefährdet zu gelten, betrug 2010 12.371€ im Jahr, oder 1.031€ pro Monat.</p>
<p>AK Wien | Sozial- und Wirtschaftsstatistik aktuell<br />
Ausgabe 1/2012</p>
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		<item>
		<title>Bezahlungsinfo in Stelleninseraten</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 19:52:48 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[AK Info]]></category>
		<category><![CDATA[BR-Info]]></category>
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		<category><![CDATA[stelleninserat]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Job-Inseraten muss Gehalt angegeben werden Auf einen Blick in einer Stellenanzeige sehen, was für welche Stelle bezahlt wird: Das sollte eigentlich längst selbstverständlich sein. Seit 1. März 2011 schreibt ein Gesetz – auf Bestreben der Arbeiterkammer und der Gewerkschaften – vor, dass in jedem Stellenangebot stehen muss, wie viel man mindestens verdienen kann. Die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=metrobetriebsrat.wordpress.com&amp;blog=5470832&amp;post=1920&amp;subd=metrobetriebsrat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align:center;">Bei Job-Inseraten muss Gehalt angegeben werden</h4>
<p>Auf einen Blick in einer Stellenanzeige sehen, was für welche Stelle bezahlt wird: Das sollte eigentlich längst selbstverständlich sein. Seit 1. März 2011 schreibt ein Gesetz – auf Bestreben der Arbeiterkammer und der Gewerkschaften – vor, dass in jedem Stellenangebot stehen muss, wie viel man mindestens verdienen kann.<br />
<span id="more-1920"></span><br />
Die AK fordert die Unternehmen dazu auf, das Gesetz einzuhalten.</p>
<p><em>Was im Inserat stehen muss</em><br />
In jedem Stelleninserat muss das Mindesteinkommen genannt werden – und zwar in Euro.<br />
Ein Verweis auf Kollektivverträge, wie das im Moment viele Unternehmen machen, reicht nicht aus. Besteht die Bereitschaft zur Überzahlung, zum Beispiel bei mehr Berufserfahrung, muss auch das im Inserat stehen. Darüber hinaus muss das Unternehmen erwähnen, ob es Zulagen bezahlt.</p>
<p><em>Nutzen für alle Beschäftigte</em><br />
Die Offenheit in Sachen Bezahlung in Inseraten bringt laut Arbeiterkammer gleich einen mehrfachen Nutzen:</p>
<ul>
<li>Menschen auf Jobsuche können verschiedene Stellen-Angebote auch in punkto Bezahlung miteinander vergleichen.</li>
<li>Wer zum Bewerbungsgespräch eingeladen wird, hat eine erste Orientierung, was das Unternehmen für die angebotene Stelle zumindest bezahlen möchte.</li>
<li>Für jene, die schon einen Job haben, bieten die Inserate zusätzliche Argumente für Verhandlungen über Gehaltserhöhungen.</li>
<li>Junge Mädchen und Burschen erhalten einen Überblick, was man in welchen Berufen verdienen kann und das deshalb bei der Berufswahl berücksichtigen können.</li>
</ul>
<p><em>Wozu ist das Gesetz gut?</em><br />
Das Gesetz hilft allen Beschäftigten, insbesondere aber Frauen. Mit der Information über das Mindesteinkommen haben sie ein Argument mehr bei Gehaltsverhandlungen. Das unterstützt jede Einzelne und hilft insgesamt dabei die Gehaltsschere zwischen Frauen und Männern zu schließen.</p>
<p><em>Frauen verdienen schlechter als Männer &#8211; immer noch</em><br />
Denn der Einkommensunterschied zwischen Frauen und Männern hält sich hartnäckig: Laut Einkommensbericht der <a title="Statistik Austria" href="http://www.statistik.at/" target="_blank">Statistik Austria</a> liegt der Stundenlohn von Frauen immer noch 18 Prozent unter jenem von Männern – selbst wenn Frauen und Männer genau die gleiche Arbeit erledigen, also wenn alle erklärbaren Unterschiede wie Alter, Ausbildung, Berufswahl oder die Beschäftigungsdauer herausgerechnet sind.</p>
<p><em>Sanktionen ab 2012</em><br />
Spätestens ab Jänner 2012 sollte sich das nun ändern. Dann drohen den Unternehmen, die sich nicht an das Gesetz über die Angabe von Mindestgehältern in Jobinseraten halten, erst eine Mahnung – und beim zweiten Versäumnis auch eine Geldstrafe von bis zu 360 Euro.</p>
<p>AK Infopool<br />
1/2012</p>
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		<title>Die Sozialversicherungswerte 2012</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 21:55:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blog</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom Kinderbetreuungsgeld bis zur Rezeptgebühr, die wichtigsten Neuerungen E-Card, Geringfügigkeitsgrenze, Pension, Pflegegeldstufen, mit 1. 1. 2012 gelten in der Sozialversicherung folgende Beträge … Geringfügigkeitsgrenze: € 376,26 brutto pro Monat € 28,89 pro Tag Monatliche Höchstbeitragsgrundlage für die Sozialversicherung: € 4.230 brutto Monatliche einfache Freigrenze bei Notstandshilfe: € 515,00 für den Partner € 257,50 für Personen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=metrobetriebsrat.wordpress.com&amp;blog=5470832&amp;post=1916&amp;subd=metrobetriebsrat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align:center;">Vom Kinderbetreuungsgeld bis zur Rezeptgebühr, die wichtigsten Neuerungen</h4>
<p>E-Card, Geringfügigkeitsgrenze, Pension, Pflegegeldstufen, mit 1. 1. 2012 gelten in der Sozialversicherung folgende Beträge …<br />
<span id="more-1916"></span><br />
<em>Geringfügigkeitsgrenze:</em></p>
<ul>
<li>€ 376,26 brutto pro Monat</li>
<li>€ 28,89 pro Tag</li>
</ul>
<p><em>Monatliche Höchstbeitragsgrundlage für die Sozialversicherung:</em></p>
<ul>
<li>€ 4.230 brutto</li>
</ul>
<p><em>Monatliche einfache Freigrenze bei Notstandshilfe:</em></p>
<ul>
<li>€ 515,00 für den Partner</li>
<li>€ 257,50 für Personen mit Unterhalt</li>
</ul>
<p><em>Pensionserhöhung</em><br />
Die Pensionen werden mit 1. Jänner 2012 wie folgt erhöht:</p>
<ul>
<li>bis € 3.300,00 um 2,7 %</li>
<li>über € 3.300,00 bis € 5.940,00 zwischen 2,7 % und 1,5 % (wird eingeschliffen &#8211; je niedriger die Pension, desto größer die Erhöhung)</li>
<li>über € 5.940,00 1,5 %</li>
</ul>
<p><em>Richtsätze für Ausgleichszulagen</em><br />
Alters- und Invaliditätspensionen:</p>
<ul>
<li>für Alleinstehende € 814,82</li>
<li>für Ehepaare € 1.221,68</li>
<li>Erhöhung für jedes Kind € 125,72</li>
</ul>
<p>Witwen- und Witwerpensionen:</p>
<ul>
<li>€ 814,82</li>
</ul>
<p>Waisenpensionen bis 24. Lebensjahr:</p>
<ul>
<li>Halbwaisen € 299,70</li>
<li>Vollwaisen € 450,00</li>
</ul>
<p>Waisenpensionen ab 24. Lebensjahr:</p>
<ul>
<li>Halbwaisen € 532,56</li>
<li>Vollwaisen € 814,82</li>
</ul>
<p><em>Höchstbemessungsgrundlage</em><br />
auf Basis der „besten 24 Jahre“:</p>
<ul>
<li>€ 3.675,13</li>
</ul>
<p><em>Erlaubtes Zusatzeinkommen bei Frühpension:</em></p>
<ul>
<li>€ 376,26 brutto dürfen Sie pro Monat dazu verdienen</li>
</ul>
<p><em>Pensionsvorschuss:</em></p>
<ul>
<li>für die Berufsunfähigkeitspension beziehungsweise Invaliditätspension<br />
€ 34,67 täglich</li>
<li>für die Alterspension<br />
€ 37,93 täglich</li>
</ul>
<p><em>Bemessungsgrundlagen für Zeiten der Kindererziehung:</em></p>
<ul>
<li>€ 961,49</li>
</ul>
<p>im Pensionskonto wird gutgeschrieben: € 1.570,35</p>
<p><em>Rezeptgebühr:</em></p>
<ul>
<li>€ 5,15</li>
</ul>
<p><em>Service-Entgelt für die e-card:</em></p>
<ul>
<li>€ 10,00 pro Kalenderjahr</li>
</ul>
<p><em>Krankenversicherung für kinderlose Partner:</em></p>
<ul>
<li>3,4 Prozent vom Bruttoeinkommen des Partners</li>
</ul>
<p><em>Selbstversicherung in der Krankenversicherung:</em></p>
<ul>
<li>€ 359,64 grundsätzlicher Monatsbeitrag, kann auf Antrag herabgesetzt werden</li>
</ul>
<p><em>Freiwillige Kranken- und Pensionsversicherung bei geringfügiger Beschäftigung:</em></p>
<ul>
<li>€ 53,10 pro Monat</li>
</ul>
<p><em>Selbstkostenbeitrag für Heilbehelfe:</em></p>
<ul>
<li>mindestens € 28,20, bei Sehbehelfen 84,60 Euro</li>
</ul>
<p><em>Monatliches Kinderbetreuungsgeld:</em><br />
Für Geburten ab dem 1.1.2010</p>
<p><em>Kinderbetreuungsgeld:</em><br />
(Grundbetrag täglich, wenn der maßgebliche Gesamtbetrag der Einkünfte eines Elternteils den Grenzbetrag von jährlich € 16.200,00 nicht übersteigt)</p>
<ul>
<li>bei einer Bezugsdauer von 30 Monaten<br />
(+ 6 Monate bei Teilung mit Partner)&#8230;&#8230;&#8230; € 14,53</li>
<li>bei einer Bezugsdauer von 20 Monaten<br />
(+ 4 Monate bei Teilung mit Partner)&#8230;&#8230;&#8230; € 20,80</li>
<li>bei einer Bezugsdauer von 15 Monaten<br />
(+ 3 Monate bei Teilung mit Partner)&#8230;&#8230;&#8230; € 26,60</li>
<li>bei einer Bezugsdauer von 12 Monaten<br />
(+ 2 Monate bei Teilung mit Partner)&#8230;&#8230;&#8230; € 33,00</li>
</ul>
<p>bei Mehrlingsgeburten erhöht sich das Kinderbetreuungsgeld um 50% für jedes weitere Kind</p>
<p><em>einkommensabhängiges Kinderbetreuungsgeld:</em></p>
<ul>
<li>80% des Wochengeldes bzw. 80% des durchschnittlichen Monatsbezugs, höchstens € 66,00 täglich bei einer Bezugsdauer von 12 Monaten (+ 2 Monate bei Teilung mit dem Partner)</li>
<li>Zuverdienstgrenze € 6.100,00 &#8211; d.h. pro Bezugsmonat nicht mehr als € 376,00</li>
</ul>
<p><em>Zuschuss:</em><br />
täglich € 6,06, wenn der maßgebliche Gesamtbetrag der Einkünfte den Grenzbetrag von jährlich € 16.200,00 nicht übersteigt</p>
<p><em>Beihilfe:</em><br />
Für Geburten ab 01.01.2010</p>
<ul>
<li>Wenn der maßgebliche Gesamtbetrag der Einkünfte des/der Beziehers/Bezieherin den Grenzbetrag von jährlich € 6.100,00 nicht übersteigt und bei der/dem PartnerIn € 16.200,00</li>
</ul>
<p><em>Das Pflegegeld beträgt:</em></p>
<ul>
<li>bei Stufe 1: € 154,20</li>
<li>bei Stufe 2: € 284,30</li>
<li>bei Stufe 3: € 442,90</li>
<li>bei Stufe 4: € 664,30</li>
<li>bei Stufe 5: € 902,30</li>
<li>bei Stufe 6: € 1.260,00</li>
<li>bei Stufe 7: € 1.655,80</li>
</ul>
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	</item>
		<item>
		<title>Zehn Jahre Allianz für den freien Sonntag</title>
		<link>http://metrobetriebsrat.wordpress.com/2012/01/01/zehn-jahre-allianz-fur-den-freien-sonntag/</link>
		<comments>http://metrobetriebsrat.wordpress.com/2012/01/01/zehn-jahre-allianz-fur-den-freien-sonntag/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 15:18:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blog</dc:creator>
				<category><![CDATA[AK Info]]></category>
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		<category><![CDATA[GPA-djp]]></category>
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		<category><![CDATA[ksö]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8222;Am 7. Tage sollst du ruhen&#8220; &#8211; das ist in neoliberalen Zeiten nicht selbstverständlich. Seit dem vierten Jahrhundert hat sich aus jüdisch-christlichen Wurzeln das heutige Kulturgut des Sonntags entwickelt. Für ChristInnen ist der Sonntag das älteste Fest. Sonntag bedeutet seither gemeinhin einen Tag Arbeitsruhe für alle zur Erholung von Körper und Geist sowie zur Pflege [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=metrobetriebsrat.wordpress.com&amp;blog=5470832&amp;post=1913&amp;subd=metrobetriebsrat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align:center;">&#8222;Am 7. Tage sollst du ruhen&#8220; &#8211; das ist in neoliberalen Zeiten nicht selbstverständlich.</h4>
<p>Seit dem vierten Jahrhundert hat sich aus jüdisch-christlichen Wurzeln das heutige Kulturgut des Sonntags entwickelt. Für ChristInnen ist der Sonntag das älteste Fest.<br />
<span id="more-1913"></span><br />
Sonntag bedeutet seither gemeinhin einen Tag Arbeitsruhe für alle zur Erholung von Körper und Geist sowie zur Pflege menschlicher Beziehungen. Arbeitsfrei war der Sonntag deshalb aber noch lange nicht. Erst durch die ArbeiterInnenbewegung des 19. Jahrhunderts wurden erste gesetzliche Regelungen erkämpft, und diese bildeten die Grundlage für den gesetzlich freien Sonntag.</p>
<p>Ausnahmen gab es für gesellschaftlich notwendige Arbeiten, z. B. in den Bereichen Gesundheit, Sicherheit und in der Grundstoff- und verarbeitenden Industrie im Schichtbetrieb. Seit ca. 30 Jahren wird von UnternehmerInnenseite im Zuge der Liberalisierung der Märkte (nicht nur) der freie Sonntag offensiv und zum Teil per Gesetzesbruch infrage gestellt und bekämpft &#8211; zum Schaden der ArbeitnehmerInnen und der gesamten Gesellschaft.</p>
<p><em>Im Oktober 2001 gegründet</em><br />
Daher gibt es seit nunmehr zehn Jahren die &#8222;<a title="Allianz für den freien Sonntag Österreich" href="http://www.freiersonntag.at/" target="_blank">Allianz für den freien Sonntag Österreich</a>&#8222;, um diese gesellschaftliche Errungenschaft zu verteidigen. Die im Oktober 2001 gegründete bundesweite Allianz, die für den arbeitsfreien Sonntag eintritt, betont den Wert gemeinsamer freier Zeit für Individuum und Gesellschaft.<br />
Sie zeigt die Bedeutung des freien Sonntags für Zeitwohlstand und Lebensqualität auf und ruft den gesellschaftlichen Wert der gemeinsamen freien Zeit ins öffentliche Bewusstsein.</p>
<p><em>Anliegen topaktuell</em><br />
Zehn Jahre später ist das Anliegen, den freien Sonntag und damit Zeitwohlstand und Lebensqualität durch gemeinsame freie Zeiten zu sichern, noch topaktuell.<br />
Denn in einer zunehmend liberalisierten und stressigen &#8222;Hochleistungsgesellschaft&#8220;, in der sich immer mehr Reiche auf Kosten der größer werdenden Masse der Arbeitenden etwas leisten können, erkennen immer mehr Menschen, dass der freie Sonntag ein Fixpunkt für den Ausstieg aus dem Alltag ist und er Regeneration ermöglicht.</p>
<p>Wenn zum Beispiel die UnternehmerInnenseite oder die Finanzministerin die hohe Frühpensionsrate durch Invalidität beklagen, aber weiter Arbeitszeiten verlängern oder flexibilisieren wollen, dann zeigt sich, wie wichtig berechenbare, fixe Erholungszeiten für gesunde Menschen und eine funktionierende Gesellschaft sind. Die Institution des freien Sonntags schafft Lebensqualität.</p>
<p>Der Sonntags-Allianz gehören mittlerweile über 50 Organisationen aus Zivilgesellschaft, Gewerkschaften, Kirchen und Wirtschaft an. Sie vereint so unterschiedliche Institutionen und Bewegungen wie ATTAC, Kinder- und Jugendorganisationen, KAB (Katholische ArbeitnehmerInnen Bewegung), Freizeitorganisationen, den Österreichischen Gewerkschaftsbund, die christlichen Kirchen, die Plattform für Alleinerziehende oder studentische Organisationen.</p>
<p>Die gemeinsamen Ziele sind:</p>
<ul>
<li>Der Einsatz für den Schutz des freien Sonntags vor schleichender Aushöhlung durch Politik und Wirtschaft sowie</li>
<li>die Förderung von Zeitwohlstand und Lebensqualität,</li>
<li>die Schaffung öffentlichen Bewusstseins für die Bedeutung des Wertes gemeinsamer freier Zeiten im Gegensatz zu rein individualisierten Zeiten und</li>
<li>dem Trend entgegenzuwirken, dass Lebenszeit zu Arbeits- und Konsumzeit wird.</li>
</ul>
<p>Anlässlich des Jubiläums &#8222;10 Jahre Allianz für den freien Sonntag&#8220;, zu dem der zweite Nationalratspräsident Fritz Neugebauer unter dem Ehrenschutz von Bundespräsident Heinz Fischer Mitte November ins Parlament eingeladen hatte, wurde Bilanz gezogen, worin der Gewinn des freien Sonntags für Gesellschaft und Individuum besteht.</p>
<p>Bischof Ludwig Schwarz erinnerte als Sprecher der Sonntags-Allianz und Vertreter der Österreichischen Bischofskonferenz daran, dass in der Bibel beim Sonntag der soziale Aspekt im Vordergrund steht: &#8222;Somit ist wohl das dritte Gebot (&#8216;Du sollst den Tag des Herrn heiligen‘) das älteste Sozialgesetz der Menschheit.&#8220;</p>
<p>Allianz-Sprecher Franz Georg Brantner (ÖGB, GPA-djp) betonte, dass die &#8222;Öffnungszeiten im Handel ein Taktgeber für die ganze Gesellschaft&#8220; sind. Eine Gesellschaft brauche gemeinsame, synchronisierte Zeit für so unterschiedliche Anliegen wie Freundschaften, Familie oder ehrenamtliches Engagement, genauso wie auch für Entschleunigung. Sonntagsarbeit müsse daher auf gesellschaftlich notwendige Bereiche beschränkt bleiben.</p>
<p>Brantner drückte seine Wertschätzung für die KollegInnen aus, die in den Bereichen Verkehr, Gesundheit und Freizeit am Sonntag arbeiten müssen. Er machte deutlich, dass die Angriffe auf den freien Sonntag oftmals von Einkaufszentren kommen, die häufig im Besitz internationaler Immobilienfonds stehen, deren Ziel Gewinnmaximierung und das Abziehen von Kaufkraft von kleineren HändlerInnen sei.</p>
<p><em>&#8222;Ein Stück Kultur&#8220;</em><br />
ÖGB-Präsident Erich Foglar unterstrich, dass die Gewerkschaftsmitglieder ein klares Bild vom arbeitsfreien Sonntag haben. Sonntagsarbeit sei akzeptabel, wenn diese sich auf gesellschaftlich sinnvolle Bereiche wie Gesundheit oder andere öffentliche Interessen beschränke.<br />
Für den ÖGB stehe der gesellschaftspolitische Aspekt des freien Sonntags neben dem sozialen im Vordergrund. Es gehe dabei um ein Stück Kultur, das wir uns &#8222;nicht aus betriebswirtschaftlichen Gründen wegnehmen lassen sollen&#8220;.</p>
<p>Fritz Aichinger, Spartenobmann für den Handel in der Wirtschaftskammer, sagte, dass es für ihn als Unternehmer und Betriebswirt neben den gesellschafts- und familienpolitischen Argumenten auch ein betriebswirtschaftliches Argument für den freien Sonntag gebe.</p>
<p>Ein siebenter Tag im Handel würde 16 Prozent mehr Umsatz erfordern, wofür die Kaufkraft fehle. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht würde eine Sonntagsöffnung im Handel zu einer enormen Konzentration führen wie auch zu einer Verlagerung in 1-a-Lagen, womit die Nahversorgung gefährdet werde.<br />
Das Beispiel Samstag zeige, dass maximal ein Drittel der Geschäfte offen halte. Aichinger betonte, dass 95 Prozent der 80.000 Handelsbetriebe mit über 550.000 Beschäftigten den freien Sonntag wünschen.</p>
<p>Die Geschäftsführerin der Plattform für Alleinerziehende, Elisabeth Wöran, hob als Vertreterin der Zivilgesellschaft hervor, dass es um das Anliegen des &#8222;erwerbsfreien Sonntags&#8220; gehe, da Arbeit mehr sei als Erwerbsarbeit, nämlich auch die viele unbezahlte Arbeit, die vor allem von Frauen geleistet wird.<br />
Von den ca. 175.000 Alleinerziehenden seien allein 22.000 im Handel beschäftigt. Für Alleinerzieherinnen brauche es unter der Woche verbesserte Kinderbetreuungsmöglichkeiten, um Beruf und Familie zu vereinbaren. Ziel müsse es sein, dass am Sonntag Zeit für die Kinder ist und keine zusätzliche außerhäusliche Kinderbetreuung geschaffen werden muss.</p>
<p>Bischof em. Maximilian Aichern hob beim Festakt die gute Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsorganisationen der Allianz für den freien Sonntag hervor. Er war langjährig in der Österreichischen Bischofskonferenz für soziale Fragen zuständig und setzt sich seit den späten 1980er-Jahren gemeinsam mit der Katholischen ArbeitnehmerInnen Bewegung (KAB) und der Gewerkschaft für den Erhalt des arbeitsfreien Sonntags ein.<br />
Schritt für Schritt kam es unter seiner Führung zur Gründung von Länderallianzen (erste Bundesländerallianz 1997 in OÖ) und schließlich zur bundesweiten Allianz für den freien Sonntag Österreich.</p>
<p><em>Seit Juni 2011 Europäische Allianz</em><br />
Die offenen Angriffe auf den freien Sonntag oder die schleichenden Aushöhlungsversuche des freien Sonntags werden weitergehen, daher ist die Allianz nicht nur weiter gefragt, sondern eine Ausweitung nötig.<br />
Deshalb entstanden nach dem österreichischen Vorbild Sonntags-Allianzen in Deutschland (2006), Polen (2008) und in der Slowakei (2009). Mittlerweile gibt es in Europa zehn nationale Allianzen bzw. Initiativen für den freien Sonntag.<br />
Im Juni 2011 wurde die &#8222;<a title="European Sunday Alliance" href="http://www.europeansundayalliance.eu/" target="_blank">Europäische Allianz für den freien Sonntag</a>&#8220; in Brüssel geschaffen, an der die österreichische Allianz maßgeblich beteiligt war &#8211; sie ist Gründungsmitglied der &#8222;European Sunday Alliance&#8220;.</p>
<p>Arbeit&amp;Wirtschaft 12/2011<br />
Von Wilfried Leisch<br />
15.12.2011</p>
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		<title>Lohnt sich der Aufwand denn?</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 11:30:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blog</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das fragen sich so manche BetriebsrätInnen beim Thema Web 2.0. Wir sprachen mit KollegInnen, die Facebook, Twitter &#38; Co. für ihre Arbeit nützen. Rund 85 Prozent aller ÖsterreicherInnen verfügen über einen Internet-Zugang, Facebook hat 2,6 Mio. Mitglieder in Österreich, 2,3 Mio. davon sind zwischen 14 und 49. So betrachtet wäre es unökonomisch, in der Betriebsratsarbeit [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=metrobetriebsrat.wordpress.com&amp;blog=5470832&amp;post=1909&amp;subd=metrobetriebsrat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align:center;">Das fragen sich so manche BetriebsrätInnen beim Thema Web 2.0.</h4>
<p>Wir sprachen mit KollegInnen, die Facebook, Twitter &amp; Co. für ihre Arbeit nützen.<br />
<span id="more-1909"></span><br />
Rund 85 Prozent aller ÖsterreicherInnen verfügen über einen Internet-Zugang, Facebook hat 2,6 Mio. Mitglieder in Österreich, 2,3 Mio. davon sind zwischen 14 und 49. So betrachtet wäre es unökonomisch, in der Betriebsratsarbeit auf diese Kommunikationskanäle zu verzichten, vor allem wenn man auch die sogenannten Digital-Natives ansprechen will, also die nach 1980 Geborenen.</p>
<p>Für all jene, die PC, Handys etc. erst im Erwachsenenalter kennengelernt haben:<br />
Das schwarze Brett von früher findet man jetzt online &#8211; schon längere Zeit in Form von Newsletters, seit das interaktive Web 2.0 entwickelt wurde auch als Blogs, Twittermeldungen etc. Diese haben den Vorteil, dass ad-hoc-Kommentare und Ergänzungen möglich sind &#8211; und diese Postings sind allgemein zugänglich (bzw. für alle aus einer definierten Gruppe). Auf diese Weise ist die Kommunikation mit KollegInnen im Ausland oder im Schichtbetrieb in Echtzeit möglich.</p>
<p><em>Betriebsrätliche Kommunikation</em><br />
Im April 2009 wurde erstmals die von AK und ÖGB ins Leben gerufene Auszeichnung für beste betriebsrätliche Kommunikation (bbK09) verliehen.<br />
Die Preise wurden in drei Kategorien vergeben: beste gedruckte Kommunikation, beste digitale Kommunikation und Gesamtkommunikation.</p>
<p>Dabei ging es nicht darum, wer die schönsten Hochglanzhefte produziert, sondern um die für den jeweiligen Betrieb und dessen MitarbeiterInnen am besten passende Kommunikationsmethode. Mit dieser Auszeichnung sollen nicht nur engagierte BetriebsrätInnen und PersonalvertreterInnen vor den Vorhang geholt werden, der Preis sollte auch zum Austausch und zum Nachahmen anregen.</p>
<p>2010 konzentrierte man sich unter dem Titel &#8222;Betriebsratskommunikation X.0&#8243; ganz auf die digitalen Kommunikationsmittel.<br />
Es gab insgesamt vier Kategorien: Unternehmen bis 150 Beschäftigte, Unternehmen mit mehr als 150 Beschäftigten sowie Bundesländer-Preise in diesen beiden Kategorien.<br />
Den dritten Platz in der Kategorie über 150 MitarbeiterInnen erhielt der Betriebsrat des Vereins Wiener Kinder- und Jugendbetreuung, der schon 2009 in der Kategorie &#8222;Gesamtheitlich&#8220; an erster Stelle rangierte.<br />
BRV Selma Schacht kümmert sich gemeinsam mit zwei KollegInnen neben dem Newsletter um die Betriebsrats-Website (<a title="BR Wiener Kinderbetreuung" href="http://netzwerke.oegb.at/br_wiener_kinderbetreuung" target="_blank">netzwerke.oegb.at/br_wiener_kinderbetreuung</a>) und um eine Facebook-Seite.<br />
&#8222;Auf Facebook sind wir seit rund eineinhalb Jahren vertreten. Als Freunde werden nur Beschäftigte unseres Vereins akzeptiert. Die Fangemeinde wächst langsam, aber stetig. Bisher sind wir noch nicht dazu gekommen zu prüfen, welche MitarbeiterInnen überhaupt ein Facebook-Profil haben und diese dann gezielt anzuschreiben.&#8220;</p>
<p><em>Netzwerke nützen</em><br />
Bei Facebook können die KollegInnen neueste Infos nachlesen sowie rasch und direkt ihr Feedback zu Seminaren, neuen Unterlagen etc. geben. Auf der Website finden sie zahlreiche Informationen zu allen möglichen Themen. &#8222;Natürlich ist das Aktualisieren ein Zeitaufwand, aber letztendlich ist es sowohl für die BetriebsrätInnen als auch für die MitarbeiterInnen eine Entlastung&#8220;, so Selma Schacht &#8222;denn alle MitarbeiterInnen können sich Infos dann holen, wann sie es möchten und müssen dafür nicht anrufen oder in unser Büro kommen.&#8220;</p>
<p>Schon fast ein Internet-Profi ist BRV Peter Schöffmann von Metro Cash &amp; Carry Österreich, der seit 2008 zahlreiche<br />
Kanäle nützt: zwei <a title="metrobetriebsrat info" href="http://www.metrobetriebsrat.info/" target="_blank">Blogs</a>, eine Website (<a title="metrobetriebsrat" href="http://netzwerke.oegb.at/metrobetriebsrat/" target="_blank">netzwerke.oegb.at/metrobetriebsrat</a>) sowie zwei Portale, die den Internet-Auftritt vervollständigen und eher allgemeine Informationen liefern. Über Twitter werden kurze Hinweise auf neue Artikel platziert.</p>
<p>Peter Schöffmann: &#8222;Bei Facebook haben wir keine Metrobetriebsrats-Adresse, sondern personifizierte Profile und eine Gruppe, zu der eingeladen wird. Derzeit arbeiten wir daran zu dritt, der Zeitaufwand inklusive Newsletter beträgt etwa zwei bis drei Stunden pro Woche.&#8220;<br />
Beim bbK09 erreichte Metro den dritten Platz in der Kategorie Digital, 2010 den ersten Platz in der Kategorie über 150 MitarbeiterInnen.</p>
<p><em>Täglich topaktuell</em><br />
Auch für die Belegschaft von Austroport sind Facebook oder YouTube mehr als nur Privatvergnügen, sie werden über das Mitmach-Web mit arbeitsbezogenen Informationen und Infotainment versorgt. Die Facebook-Page benachrichtigt ihre rund 170 registrierten Fans stets über die neuesten Einträge im meist mehrmals täglich aktualisierten <a title="BR Austroport" href="http://braup.wordpress.com/" target="_blank">BR-Blog</a>.<br />
Abgerundet wird das Web-2.0-Angebot durch eine Wiki-Online-Enzyklopädie. Der verantwortliche Betriebsrat Christian Pischlöger hat unter anderem in einem e-learning-Seminar des ÖGB seine Kenntnisse erworben: &#8222;Ich habe früher schon Homepages gemacht, aber einen Blog zu erstellen war etwas Neues für mich.&#8220;<br />
Mittels RSS-Feeds &#8211; etwa zum Thema Arbeitsrecht &#8211; kann der Blog meist relativ rasch mit den neuesten Infos befüllt werden.</p>
<p>Pischlöger: &#8222;Web 2.0 bietet schon einige interessante Möglichkeiten, so habe ich etwa ein Online-Tool eingestellt, bei dem die Arbeitszeiten eingegeben werden konnten, um die gesundheitlichen und sozialen Risiken zu bewerten. Das ist natürlich bei der Geschäftsleitung nicht so gut angekommen.&#8220;</p>
<p>Der größte Zeitaufwand ist naturgemäß das Einrichten von Webseiten, Blogs und Verknüpfungen am Anfang. Hier sollte man schon bedenken, dass die laufenden Aktualisierungen möglichst einfach und rasch durchführbar sein sollten. Viele BetriebsrätInnen stellen Filme von Betriebsfeiern und sportlichen Ereignissen auf YouTube. Aber auch nicht selbst produzierte YouTube-Videos, die relativ unkompliziert fast überall eingebettet werden können, machen Blogs und Webseiten lebendiger.<br />
Pischlöger: &#8222;Ich bin bezüglich Fotos und Filmen allerdings etwas vorsichtig, es hat sich zwar noch niemand beschwert, aber bei intensiver Nutzung könnte es durchaus sein, dass dann irgendwo einmal jemand zu sehen ist, der damit nicht einverstanden ist.&#8220;</p>
<p>Apropos Fotos: Bei <a title="Flickr" href="http://www.flickr.com/" target="_blank">www.flickr.com</a> kann man auch ohne Registrierung gezielt nach Fotomotiven suchen, bei vielen ist der Download gratis und nur eine Quellenangabe nötig, Ähnliches gilt für Wikimedia (<a title="Wikimedia Commons" href="http://commons.wikimedia.org/wiki/Main_Page" target="_blank">commons.wikimedia.org</a>).</p>
<p><em>Erfahrungsaustausch am Camp</em><br />
Zuerst gab es die Idee zu einem Buch über &#8222;<a title="Soziale Bewegungen und Social Media" href="http://www.oegbverlag.at/servlet/ContentServer?pagename=V01/Page/Index&amp;n=V01_0.a&amp;cid=1294824487257" target="_blank">Soziale Bewegungen und Social Media</a>&#8222;, dann wurde daraus ein Cross-Media-Projekt mit einer Website (<a title="Soziale Bewegungen" href="http://www.sozialebewegungen.org/" target="_blank">www.sozialebewegungen.org</a>) und dem <a title="#sbsmCamp" href="http://camp.sozialebewegungen.org/" target="_blank">#sbsmCamp</a>, das vom 19. bis 20. Oktober im ÖGB-Veranstaltungszentrum in Wien stattfand. BetriebsrätInnen hatten dort die Möglichkeit zum Netzwerken mit ExpertInnen aus ÖGB, DGB und AK, österreichischen und deutschen Gewerkschaften sowie AutorInnen und mitwirkenden Organisationen des Buchs &#8222;Soziale Bewegungen und Social Media&#8220; u. v. m.</p>
<p><em>Info&amp;News</em><br />
Der bbK11 trägt den Titel &#8222;Soziale Netzwerke in Web und Praxis&#8220; und findet zum Teil im Rahmen des #sbsmCamps statt. Die Kategorien heuer sind:</p>
<ol>
<li>Lösung &#8211; So war‘s: für bestehende Aktionen und Konzepte. Welches Problem gab es? Welche Kommunikationsmittel wurden eingesetzt? Was hat sich dadurch verändert?</li>
<li>Ideen &#8211; So wird‘s: Welche Probleme gibt es? Mit welchen Mitteln (digital, Printmedien etc.) kann ich darauf aufmerksam machen? Falls gewünscht, können Konzepte im Rahmen des #sbsmCamps erarbeitet werden.<br />
Einreichungen für den bbK11 noch bis 31. Jänner 2012 möglich unter <a title="bbK11" href="http://www.bestkom.at/" target="_blank">www.bestkom.at</a></li>
</ol>
<p>Arbeit&amp;Wirtschaft 09/2011<br />
Von Astrid Fadler<br />
15.09.2011</p>
<p>Aktuelle Nachrichten unseres MitarbeiterInnen-Blogs bekommt Ihr <a title="e-Mail Abo" href="http://www.feedburner.com/fb/a/emailverifySubmit?feedId=2685207&amp;loc=de_DE" target="_blank">hier</a>.</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://metrobetriebsrat.wordpress.com/category/ak-info/'>AK Info</a>, <a href='http://metrobetriebsrat.wordpress.com/category/ogb-info/'>ÖGB Info</a>, <a href='http://metrobetriebsrat.wordpress.com/category/br-info/'>BR-Info</a>, <a href='http://metrobetriebsrat.wordpress.com/category/info/'>Info</a> Tagged: <a href='http://metrobetriebsrat.wordpress.com/tag/blog/'>Blog</a>, <a href='http://metrobetriebsrat.wordpress.com/tag/facebook/'>facebook</a>, <a href='http://metrobetriebsrat.wordpress.com/tag/social-media/'>social media</a>, <a href='http://metrobetriebsrat.wordpress.com/tag/social-network/'>social network</a>, <a href='http://metrobetriebsrat.wordpress.com/tag/soziale-bewegungen/'>soziale bewegungen</a>, <a href='http://metrobetriebsrat.wordpress.com/tag/tumblr/'>tumblr</a>, <a href='http://metrobetriebsrat.wordpress.com/tag/twitter/'>twitter</a>, <a href='http://metrobetriebsrat.wordpress.com/tag/web-20/'>web 2.0</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/metrobetriebsrat.wordpress.com/1909/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/metrobetriebsrat.wordpress.com/1909/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/metrobetriebsrat.wordpress.com/1909/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/metrobetriebsrat.wordpress.com/1909/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/metrobetriebsrat.wordpress.com/1909/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/metrobetriebsrat.wordpress.com/1909/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/metrobetriebsrat.wordpress.com/1909/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/metrobetriebsrat.wordpress.com/1909/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/metrobetriebsrat.wordpress.com/1909/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/metrobetriebsrat.wordpress.com/1909/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/metrobetriebsrat.wordpress.com/1909/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/metrobetriebsrat.wordpress.com/1909/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/metrobetriebsrat.wordpress.com/1909/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/metrobetriebsrat.wordpress.com/1909/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=metrobetriebsrat.wordpress.com&amp;blog=5470832&amp;post=1909&amp;subd=metrobetriebsrat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Frohe Weihnachten und Prosit Neujahr!</title>
		<link>http://metrobetriebsrat.wordpress.com/2011/12/21/frohe-weihnachten-und-prosit-neujahr-3/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 21:07:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blog</dc:creator>
				<category><![CDATA[BR-Info]]></category>
		<category><![CDATA[Frohe Weihnachten]]></category>
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		<description><![CDATA[Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir wünschen Euch und allen Freunden, Wegbegleitern und Kontrahenten von ganzem Herzen Frohe Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr! Einsortiert unter:BR-Info Tagged: Frohe Weihnachten, Glückliches Neues Jahr<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=metrobetriebsrat.wordpress.com&amp;blog=5470832&amp;post=1905&amp;subd=metrobetriebsrat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align:center;">Liebe Kolleginnen und Kollegen!</h4>
<p style="text-align:center;">Wir wünschen Euch und allen Freunden, Wegbegleitern und Kontrahenten<br />
<span id="more-1905"></span></p>
<p style="text-align:center;">von ganzem Herzen</p>
<p style="text-align:center;">Frohe Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr!</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://metrobetriebsrat.files.wordpress.com/2009/12/wimage.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1389" title="wimage" src="http://metrobetriebsrat.files.wordpress.com/2009/12/wimage.jpg?w=421&#038;h=316" alt="" width="421" height="316" /></a></p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://metrobetriebsrat.wordpress.com/2011/12/21/frohe-weihnachten-und-prosit-neujahr-3/"><img src="http://img.youtube.com/vi/bI5kKrkuzt0/2.jpg" alt="" /></a></span>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://metrobetriebsrat.wordpress.com/category/br-info/'>BR-Info</a> Tagged: <a href='http://metrobetriebsrat.wordpress.com/tag/frohe-weihnachten/'>Frohe Weihnachten</a>, <a href='http://metrobetriebsrat.wordpress.com/tag/gluckliches-neues-jahr/'>Glückliches Neues Jahr</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/metrobetriebsrat.wordpress.com/1905/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/metrobetriebsrat.wordpress.com/1905/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/metrobetriebsrat.wordpress.com/1905/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/metrobetriebsrat.wordpress.com/1905/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/metrobetriebsrat.wordpress.com/1905/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/metrobetriebsrat.wordpress.com/1905/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/metrobetriebsrat.wordpress.com/1905/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/metrobetriebsrat.wordpress.com/1905/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/metrobetriebsrat.wordpress.com/1905/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/metrobetriebsrat.wordpress.com/1905/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/metrobetriebsrat.wordpress.com/1905/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/metrobetriebsrat.wordpress.com/1905/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/metrobetriebsrat.wordpress.com/1905/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/metrobetriebsrat.wordpress.com/1905/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=metrobetriebsrat.wordpress.com&amp;blog=5470832&amp;post=1905&amp;subd=metrobetriebsrat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Cybermobbing</title>
		<link>http://metrobetriebsrat.wordpress.com/2011/12/19/cybermobbing/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 12:29:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blog</dc:creator>
				<category><![CDATA[AK Info]]></category>
		<category><![CDATA[BR-Info]]></category>
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		<category><![CDATA[Rechtliches]]></category>
		<category><![CDATA[cybermobbing]]></category>
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		<category><![CDATA[mobbing]]></category>
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		<description><![CDATA[Kleine Klicks &#8211; böse Folgen SchülerInnen sind häufig Opfer von Cybermobbing, also der Belästigung oder Bloßstellung durch andere Personen im Internet. Rat und Hilfe bietet Bernhard Jungwirth von www.saferinternet.at an. „Das Internet macht die Leute nicht gemeiner oder böser“, meint er. &#8222;Was Cybermobbing genannt wird, sind oft typische Hänseleien unter Jugendlichen, die früher im Pausenhof, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=metrobetriebsrat.wordpress.com&amp;blog=5470832&amp;post=1898&amp;subd=metrobetriebsrat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align:center;">Kleine Klicks &#8211; böse Folgen</h4>
<p>SchülerInnen sind häufig Opfer von Cybermobbing, also der Belästigung oder Bloßstellung durch andere Personen im Internet. Rat und Hilfe bietet Bernhard Jungwirth von www.saferinternet.at an.<br />
<span id="more-1898"></span><br />
„Das Internet macht die Leute nicht gemeiner oder böser“, meint er. &#8222;Was Cybermobbing genannt wird, sind oft typische Hänseleien unter Jugendlichen, die früher im Pausenhof, jetzt hingegen im Internet ausgetragen werden.“ Was dabei oft nicht bedacht wird: Eine Kritzelei auf dem Schulklo wird von ein paar Dutzend Menschen gelesen – eine Verleumdung im Internet aber von Hunderten oder Tausenden.</p>
<p><em>Plattformen reagieren leider oft sehr „lasch“</em><br />
Wichtig ist es, rasch zu handeln: „Je länger man wartet, desto höher die Gefahr, dass bereits ein großer Personenkreis etwa auf anzügliche Fotos zugegriffen hat“, sagt Jungwirth.<br />
Als ersten Schritt empfiehlt er die Konfrontation mit dem Täter: „Trotz allem den Kontakt aufnehmen und aufzeigen, dass sein Handeln strafbar ist. Vielleicht bringt ihn diese Drohgebärde zum Einlenken.“</p>
<p>Sollte dies nicht fruchten, dann bietet sich die Missbrauchs-Meldefunktion der sozialen Plattform an. „Wir sehen aber, dass diese Plattformen leider oft nicht reagieren“, sagt Jungwirth. Dann bleibt oft nur der Weg zum Internet-Ombudsmann, der die Betreiber zur Löschung der Inhalte drängt.</p>
<p>Auch ein Test der AK unter den vier großen sozialen Netzwerken facebook, MeinVZ, Netlog und Szene1 bestätigt, dass die Netzwerk-Betreiber oft lasch reagieren, wenn Ihnen Nutzer bedenkliche Inhalte melden.<br />
Die „Melde-Funktion“ ist meist leicht auffindbar. Doch bis die Betreiber die bedenklichen Inhalte löschten, vergingen teils mehrere Tage – und in manchen Fällen kam es zu überhaupt keiner Reaktion.</p>
<p>„Teilweise wurden auch nur beanstandete Fotos entfernt, aber nicht die beleidigenden Kommentare dazu“, sagt Daniela Zimmer, <a title="Soziale Netzwerke im Internet" href="http://www.arbeiterkammer.at/bilder/d101/BroschuereSozialeNetzwerke1.pdf" target="_blank">Konsumentenschützerin der AK</a>.</p>
<p><em>Schutz sozialer Netzwerke verbessern!</em><br />
Hier muss sich dringend etwas ändern. Wer ohnehin schon Opfer von bösen Mobbing-Attacken geworden ist, soll nicht noch lange darum kämpfen müssen, dass diese Dinge wieder aus dem Netz verschwinden.<br />
Die Netzwerkbetreiber müssen hier mehr Verantwortung übernehmen.<br />
Die AK hat deshalb die EU-Kommission aufgefordert, etwas zu unternehmen, um den Schutz sozialer Netzwerke zu verbessern. Denn Löschungsrechte haben, heißt noch lange nicht auch Recht bekommen. Die großen Plattformbetreiber haben ihren Sitz in den USA. Wenn die die Kooperation verweigern, ist die Rechtsdurchsetzung schwierig.</p>
<p><em>Das hilft gegen Mobbing im Netz</em></p>
<ol>
<li>Passwörter gehen niemanden etwas an – auch nicht die beste Freundin oder den Partner. Viele Mobbing-Fälle passieren nach einem Streit oder einer Trennung.</li>
<li>Übernehmen Sie beim Erstellen Ihres Profils niemals einfach automatisch die Standard-Einstellungen, die Ihnen Ihr Netzwerk anbietet. Stellen Sie per Hand den höchsten Privatsphäre-Sicherheitslevel (sichtbar nur für Freunde) ein.</li>
<li>Sagen Sie nicht zu allen Kontakteinladungen ja: Unbekannte haben in Ihrem Netzwerk nichts verloren, schon gar nicht bei Minderjährigen. Und nicht alle Facebook-Kontakte sind auch Freunde. Darum: Erstellen Sie im Profil verschiedene Gruppen (Berufs-Kontakte, Freunde, Familie) und teilen Sie Persönliches und Vertrauliches nur mit den engsten Freunden.</li>
<li>Respektieren Sie auch die Privatsphäre der Anderen: Stellen Sie keine Abbildungen anderer Menschen ins Netz, es sei denn, diese sind ausdrücklich damit einverstanden.</li>
<li>Außerdem helfen der Verein SaferInternet.at unter <a title="Saferinternet" href="http://www.saferinternet.at/" target="_blank">www.saferinternet.at</a> oder der Internetombudsmann unter <a title="Internet Ombudsmann" href="http://www.ombudsmann.at/" target="_blank">www.ombudsmann.at</a></li>
<li>Kindern und Jugendlichen, die Opfer von Cybermobbing geworden sind, hilft außerdem die Gratis-Hotline des ORF „<a title="Rat auf Draht" href="http://rataufdraht.orf.at/" target="_blank">Rat auf Draht</a>“ (Telefonnummer: 147).</li>
</ol>
<p>AK | Datenschutz</p>
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		<title>Achtung, Videokamera!</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 21:24:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blog</dc:creator>
				<category><![CDATA[AK Info]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie kommt mein Foto auf Facebook? Neue Technologien und soziale Netzwerke stellen den Datenschutz immer wieder auf den Prüfstand. Eine neue AK Studie zeigt: Es sind immer mehr private Fotos, Videos und Webcams im Netz. „Oft sind Aufnahmen von Personen ohne Einverständnis des Betroffenen für alle zugänglich und die Löschung mühsam“, sagt AK Datenschutzexpertin Daniela [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=metrobetriebsrat.wordpress.com&amp;blog=5470832&amp;post=1893&amp;subd=metrobetriebsrat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align:center;">Wie kommt mein Foto auf Facebook?</h4>
<p>Neue Technologien und soziale Netzwerke stellen den Datenschutz immer wieder auf den Prüfstand. Eine neue AK Studie zeigt: Es sind immer mehr private Fotos, Videos und Webcams im Netz.<br />
<span id="more-1893"></span><br />
„Oft sind Aufnahmen von Personen ohne Einverständnis des Betroffenen für alle zugänglich und die Löschung mühsam“, sagt AK Datenschutzexpertin Daniela Zimmer zum Europäischen Datenschutztag.</p>
<p>Private Videoüberwachung ist zwar seit 2010 im Datenschutz-Gesetz geregelt. Aber auch Webcams, Videokonferenzen oder Dienste wie Google Street View liefern Bilddaten, die viele verunsichern. „Daher braucht es Transparenz, klare Regeln und einen sorgfältigere Umgangskultur mit Daten“, so Zimmer.</p>
<p><em>Bilder ohne Einverständnis</em><br />
Schnell ein Video vom Freund mit dem Smartphone gemacht und flugs auf Facebook gestellt. Webcambilder im Netz zeigen das Kundentreiben in Discos und Geschäften – oft über eine Distanz, mit der nicht nur die Kundenfrequenz, sondern der einzelne Besucher sichtbar wird. Problematisch dabei: Die Bilder sind oft ohne Einverständnis des Betroffenen für alle zugänglich.</p>
<p>Grundsätzlich ist das Bild einer Person geschützt. Eine Verbreitung von Aufnahmen ist unzulässig, wenn berechtigte Interessen der Abgebildeten verletzt werden. Die Rechtsprechung ist streng. Doch leider fehlt im Netz die Kontrolle. Die Rechtsdurchsetzung ist demzufolge mühsam und kostenaufwändig.</p>
<p><em>Regeln für Video-Überwachung</em><br />
Mit dem Datenschutzgesetz 2010 gibt es für Videoüberwachungen durch Unternehmen und Privatpersonen spezielle Regeln. So ist die Videoüberwachung zur Kontrolle von Mitarbeitern im Betrieb genauso verboten wie in intimen Bereichen, etwa Umkleidekabinen.</p>
<p>Ausnahmen gibt es etwa für Banken oder Juweliere – dort, wo besondere Gefahr drohen könnte: Kameras sind hier ohne behördliche Registrierung zulässig. Die Ausnahmen schaffen Rechtssicherheit, müssen aber auf sehr kritische Bereiche beschränkt bleiben.</p>
<p><em> Möglichkeiten für mehr Datenschutz nicht ausgeschöpft</em><br />
Die technischen Möglichkeiten für mehr Datenschutz werden dabei längst nicht ausgeschöpft. Dass etwa Gesichter unkenntlich gemacht und nur bei Vorfällen „entpixelt“ werden, sollte Standard sein – ist es aber selten. Schonendere Alternativen wie Wachpersonal, Waren-Chips und Sicherheitstüren bleiben oft ungenützt.</p>
<p>Bilder liefern auch Videokonferenzen, wobei nicht immer klar ist, ob und wenn ja zu welchen Zwecken aufgezeichnet wird. Und auch die Kamera-Wägen von Diensten wie Google Street View machen Bilder: Personen sind automatisch anonymisiert, Gebäude werden aber erst auf Wunsch des Besitzers entfernt.</p>
<p><em>Fazit der Studie</em><br />
Fazit der <a title="Studie Videoüberwachung" href="http://www.arbeiterkammer.at/bilder/d140/Studie_Videouberwachung2010.pdf" target="_blank">Studie der Akademie der Wissenschaften</a> im Auftrag der AK: Nötig ist mehr Bewusstseinsbildung, die Beseitigung rechtlicher Grauzonen, vereinfachte Verfahren zur Durchsetzung von Persönlichkeitsrechten und das Sichtbarmachen von Datenschutzkonformität durch Gütezeichen.</p>
<p>AK | Datenschutz</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Wie steht&#8217;s um die Privatsphäre in sozialen Netzwerken?</title>
		<link>http://metrobetriebsrat.wordpress.com/2011/12/11/wie-stehts-um-die-privatsphare-in-sozialen-netzwerken/</link>
		<comments>http://metrobetriebsrat.wordpress.com/2011/12/11/wie-stehts-um-die-privatsphare-in-sozialen-netzwerken/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 22:35:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blog</dc:creator>
				<category><![CDATA[AK Info]]></category>
		<category><![CDATA[BR-Info]]></category>
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		<category><![CDATA[soziale netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[szene1]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Gedächtnis des Internets ist lang Bereits fast 60 Prozent der österreichischen Internetnutzer sind laut Marktforschung auch in sozialen Netzwerken präsent. Die AK testete nun vier soziale Netzwerke stichprobenartig. Die Standard-Sicherheitseinstellungen sind nicht immer streng vorausgewählt. Löschfunktionen sind auch nicht immer einfach zu finden. Wie umfangreich die Plattform-Betreiber dann löschen, bleibt oft ihr Geheimnis. „Seien [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=metrobetriebsrat.wordpress.com&amp;blog=5470832&amp;post=1886&amp;subd=metrobetriebsrat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align:center;">Das Gedächtnis des Internets ist lang</h4>
<p>Bereits fast 60 Prozent der österreichischen Internetnutzer sind laut Marktforschung auch in sozialen Netzwerken präsent. Die AK testete nun vier soziale Netzwerke stichprobenartig.<br />
Die Standard-Sicherheitseinstellungen sind nicht immer streng vorausgewählt.<br />
<span id="more-1886"></span><br />
Löschfunktionen sind auch nicht immer einfach zu finden. Wie umfangreich die Plattform-Betreiber dann löschen, bleibt oft ihr Geheimnis.<br />
„Seien Sie nicht zu freizügig mit Ihren Daten. Das Internet vergisst nicht so schnell“, warnt AK Konsumentenschützerin Daniela Zimmer.</p>
<p><em>Löschfunktionen sind nicht immer leicht zu finden</em><br />
Die AK testete stichprobenartig vier Plattformen: <a title="Facebook - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Facebook" target="_blank">Facebook</a>, <a title="Mein VZ - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/VZ_Netzwerke" target="_blank">MeinVZ</a>, <a title="Netlog - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Netlog" target="_blank">Netlog</a>, <a title="Szene 1 - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Szene1" target="_blank">Szene 1</a>.<br />
Sie nahm die Betreiber unter die Lupe, wie sie reagieren, wenn User Verstöße oder Fake-User melden, ihr Profil löschen möchten und wie es um die Standard-Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre steht.<br />
Die <a title="Test Soziale Netzwerke" href="http://www.arbeiterkammer.at/bilder/d115/SozialeNetzwerke.pdf" target="_blank">Testszenarien</a> führte das Österreichische Institut für angewandte Telekommunikation (<a title="Österreichisches Institut für angewandte Telekommunikation" href="http://www.oiat.at/" target="_blank">ÖIAT</a>) im Auftrag der <a title="Arbeiterkammer" href="http://www.arbeiterkammer.at/beratung.htm" target="_blank">AK</a> durch.</p>
<p><em>Sicherste Einstellung sollte automatisch eingestellt sein</em><br />
Bei den sozialen Netzwerken geben die Anbieter ein Sicherheitslevel vor, das individuell verändert werden kann.<br />
Die Standardeinstellung ist je nach Plattform sehr verschieden.<br />
Profilfotos und Fotoalben sind nur für deklarierte Freunde sichtbar, für alle Plattformnutzer oder für alle Internetnutzer.</p>
<p>Details zum eigenen Profil (etwa Interessen oder Wohnort) sind laut Voreinstellung teilweise für alle Internet-Nutzer sichtbar. Es sollte daher die sicherste Einstellung automatisch eingestellt sein.<br />
Die Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre sind außerdem oft zu wenig spezifisch:<br />
Nutzer können nicht bei allen Plattformen selbst entscheiden, welchen Ausschnitt der Profilangaben sie wem sichtbar machen wollen.</p>
<p><em>Datenreste können drinnen bleiben</em><br />
Wer sein Profil oder seinen Eintrag wieder ganz los werden will, dem wird’s nicht immer leicht gemacht.<br />
Auf zwei Plattformen ist die Löschfunktion nicht direkt, sondern nur über eine Suche in der Hilfe auffindbar. Plattform-Betreiber klären nicht immer aktiv auf, wie umfangreich gelöscht wird und ob Datenspuren bei außerhalb des eigenen Profils veröffentlichten Nachrichten übrig bleiben.</p>
<p>In der Regel bleiben auf anderen Profilen gepostete Beiträge drinnen, wobei der Name etwa durch „anonymer Nutzer“ ersetzt wird. Teilweise wird nur die Verknüpfung zum Profil gekappt und Beitrag sowie Benutzername bleiben erhalten.<br />
Löschfunktionen müssen leicht zum Finden sein. Betreiber müssen informieren, welche Datenreste übrig bleiben.</p>
<p><em>Beleidigungen und Fake-User</em><br />
Es kommt immer öfter vor, dass soziale Netzwerke für Identitätsdiebstahl missbraucht werden oder dass User beleidigt werden. Die Testszenarien zeigen, dass die Bandbreite der Reaktionen beim Melden von Beleidigungen oder Fake-Usern groß ist (von prompt bis gar nicht).<br />
Teilweise wurden auch nicht alle beanstandeten Inhalte entfernt, etwa nur bloßstellende Fotos, aber nicht schlimme Kommentare.<br />
Tipps, was (vor allem auf den Plattformen nicht registrierte) Opfer von Identitätsdiebstahl unternehmen können, sind rar. Mehr Hilfe seitens der Betreiber ist nötig.</p>
<p><em>Wie Sie soziale Netzwerke sicher nutzen</em><br />
Soziale Netzwerke zu nutzen, bedeutet zwangsläufig, etwas von sich preiszugeben. Aber was, wem gegenüber und wie lange, das liegt in der Hand der Nutzer – zum Teil jedenfalls.<br />
Auch die Betreiber entscheiden mit ihren technischen Vorgaben, wie gut die Privatsphäre geschützt ist.</p>
<p>Gefordert sind nicht nur User, sondern auch Plattform-Betreiber. User müssen sich der Risiken einer Verletzung der Privatsphäre bewusst sein. Betreiber müssen Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre anbieten und die Datenschutzbestimmungen verlässlich einhalten. Bedenken Sie, dass Sie Datenspuren im Internet hinterlassen. Gehen Sie daher <a title="Saferinternet" href="http://www.saferinternet.at/" target="_blank">sorgsam mit Ihren Daten</a> um.</p>
<p><em><a title="Ratgeber Soziale Netzwerke" href="http://www.arbeiterkammer.at/bilder/d101/RatgeberSozialeNetzwerke.pdf" target="_blank">Tipps</a> der AK Konsumentenschützer</em></p>
<ol>
<li>Schützen Sie Ihre Privatsphäre: Wählen Sie auf den Netzwerkseiten scharfe Sicherheitseinstellungen. Einträge sollen nur Ihre Freunde sehen. Ihr Profil wird auch über Suchmaschinen gefunden? Bei vielen Netzwerkseiten lässt sich ein Suchmaschinenzugriff unterbinden.</li>
<li>Müssen es Hunderte „Freunde“ im Netz sein? Reagieren Sie nicht auf jede x-beliebige Kontakteinladung. Denn je größer und unübersichtlicher das Netzwerk, umso mehr Gedanken sollten Sie sich über Ihre Privatsphäre machen.</li>
<li>Wenn Sie persönliche Daten öffentlich zugänglich machen, fragen Sie sich, wie Ihr elektronisches Profil zum Beispiel auf kritische Betrachter wirkt, etwa Arbeitgeber.</li>
<li>Überlegen Sie vor jedem Eintrag, wie offenherzig Sie sein wollen. Jeder Beitrag sollte so gestaltet sein, dass Sie oder die Empfänger kein Problem damit haben, wenn er auf Umwegen an die Öffentlichkeit gelangt. Nicht nur Texte, auch Bilder können bloßstellen. Wählen Sie Ihre Worte und Bilder behutsam und trennen Sie Privates und Berufliches.</li>
<li>Achten Sie auch auf die Rechte anderer. Fragen Sie um Erlaubnis, bevor Sie etwa Bilder, die Freunde zeigen, ins Netz stellen.</li>
<li>Immer öfter gibt es auf Netzwerkseiten Anwendungen Dritter, etwa Spielapplikationen. Passen Sie auf: Diese Anbieter können in der Regel auf viele Ihrer Daten zugreifen.</li>
<li>Verwenden Sie Virenschutzprogramme und aktualisieren Sie sie regelmäßig.</li>
</ol>
<p>AK | Datenschutz</p>
<p>Aktuelle Nachrichten unseres MitarbeiterInnen-Blogs bekommt Ihr <a title="e-Mail Abo" href="http://www.feedburner.com/fb/a/emailverifySubmit?feedId=2685207&amp;loc=de_DE" target="_blank">hier</a>.</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://metrobetriebsrat.wordpress.com/category/ak-info/'>AK Info</a>, <a href='http://metrobetriebsrat.wordpress.com/category/br-info/'>BR-Info</a>, <a href='http://metrobetriebsrat.wordpress.com/category/info/'>Info</a>, <a href='http://metrobetriebsrat.wordpress.com/category/linkempfehlung/'>LinkEmpfehlung</a> Tagged: <a href='http://metrobetriebsrat.wordpress.com/tag/ak/'>ak</a>, <a href='http://metrobetriebsrat.wordpress.com/tag/oiat/'>öiat</a>, <a href='http://metrobetriebsrat.wordpress.com/tag/facebook/'>facebook</a>, <a href='http://metrobetriebsrat.wordpress.com/tag/meinvz/'>meinvz</a>, <a href='http://metrobetriebsrat.wordpress.com/tag/netlog/'>netlog</a>, <a href='http://metrobetriebsrat.wordpress.com/tag/soziale-netzwerke/'>soziale netzwerke</a>, <a href='http://metrobetriebsrat.wordpress.com/tag/szene1/'>szene1</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/metrobetriebsrat.wordpress.com/1886/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/metrobetriebsrat.wordpress.com/1886/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/metrobetriebsrat.wordpress.com/1886/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/metrobetriebsrat.wordpress.com/1886/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/metrobetriebsrat.wordpress.com/1886/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/metrobetriebsrat.wordpress.com/1886/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/metrobetriebsrat.wordpress.com/1886/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/metrobetriebsrat.wordpress.com/1886/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/metrobetriebsrat.wordpress.com/1886/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/metrobetriebsrat.wordpress.com/1886/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/metrobetriebsrat.wordpress.com/1886/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/metrobetriebsrat.wordpress.com/1886/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/metrobetriebsrat.wordpress.com/1886/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/metrobetriebsrat.wordpress.com/1886/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=metrobetriebsrat.wordpress.com&amp;blog=5470832&amp;post=1886&amp;subd=metrobetriebsrat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>AK sagt „Gewinnschmähs“ den Kampf an</title>
		<link>http://metrobetriebsrat.wordpress.com/2011/12/06/ak-sagt-%e2%80%9egewinnschmahs-den-kampf-an/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 11:16:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blog</dc:creator>
				<category><![CDATA[BR-Info]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Info]]></category>
		<category><![CDATA[AK Info]]></category>
		<category><![CDATA[ak]]></category>
		<category><![CDATA[werbefahrt]]></category>
		<category><![CDATA[konsumentenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[gewinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Jackpot – aber ausgezahlt wird bei einer Veranstaltung! Der Ausflug zum Glück entpuppt sich meist als Werbefahrt, bei dem überteuerte Produkte an die vermeintlichen Gewinner verkauft werden. Immer wieder kommen findige Unternehmen mit neuen Tricks auf den Markt. Die AK Niederösterreich hat jetzt gemeinsam mit der AK Wien, dem Konsumentenschutzministerium, den Bundesländern Niederösterreich und Burgenland [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=metrobetriebsrat.wordpress.com&amp;blog=5470832&amp;post=1881&amp;subd=metrobetriebsrat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align:center;">Jackpot – aber ausgezahlt wird bei einer Veranstaltung!</h4>
<p>Der Ausflug zum Glück entpuppt sich meist als Werbefahrt, bei dem überteuerte Produkte an die vermeintlichen Gewinner verkauft werden. Immer wieder kommen findige Unternehmen mit neuen Tricks auf den Markt.<br />
<span id="more-1881"></span><br />
Die AK Niederösterreich hat jetzt gemeinsam mit der AK Wien, dem Konsumentenschutzministerium, den Bundesländern Niederösterreich und Burgenland eine Initiative im Internet „Hände weg von Werbefahrten“ gestartet und deckt damit unseriöse Firmen auf.</p>
<p><em>Immer neue Maschen</em><br />
Immer öfter ärgern sich Konsumenten in den AK Konsumentenberatungen über neue Maschen bei Werbefahrten und Gewinnbenachrichtigungen. Die Unternehmen werden immer dreister.<br />
Dem muss Einhalt geboten werden, findet die AK.</p>
<p><em>Datenbank über unseriöse Firmen</em><br />
Unter <a title="Hände weg von Werbefahrten!" href="http://noe.arbeiterkammer.at/online/haende-weg-40591.html" target="_blank">www.haendewegvonwerbefahrten.at</a> erhalten VerbraucherInnen mit wenigen Klicks Auskunft über jene Firmen, die sie besser ignorieren sollten.</p>
<p>Jeder Eintrag enthält den Firmennamen, die Anschrift, mit welchen Tricks die Firmen arbeiten, und das Schreiben, das an die KonsumentInnen versandt wurde.</p>
<p>Machen Sie mit!<br />
Konsumenten können sich ebenfalls beteiligen. Wenn Sie eine Gewinnnachricht oder Einladung zu einer Werbefahrt erhalten, können Sie diese an die <a title="AK - Kontakt" href="http://wien.arbeiterkammer.at/online/page.php?P=1478" target="_blank">AK KonsumentenschützInnen</a> schicken.</p>
<p><em>Tipps der AK KonsumentenschützerInnen:</em></p>
<ul>
<li>Denken Sie daran: Niemand hat etwas zu verschenken! Je toller die Gewinnversprechungen klingen, desto mehr Achtung ist geboten.</li>
<li>Hände weg, wenn Sie eine Einladung oder Gewinnzusage von einem Unternehmen, das nur ausschließlich eine Postfachadresse angibt.</li>
<li>Äußerste Vorsicht bei Gewinnzusagen von Firmen, die Sie nicht kennen. Erkundigen Sie sich über die Firma.</li>
</ul>
<p>AK | Konsument</p>
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	</item>
		<item>
		<title>KV-Verhandlungen für 520.000 Handelsangestellte und Lehrlinge erfolgreich abgeschlossen</title>
		<link>http://metrobetriebsrat.wordpress.com/2011/11/30/kv-verhandlungen-fur-520-000-handelsangestellte-und-lehrlinge-erfolgreich-abgeschlossen/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 06:54:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blog</dc:creator>
				<category><![CDATA[BR-Info]]></category>
		<category><![CDATA[GPA Info]]></category>
		<category><![CDATA[Info]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[kollektivvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Kollektivvertrag Handel 2012]]></category>
		<category><![CDATA[kollektivvertragsverhandlung]]></category>

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		<description><![CDATA[Gehälter steigen um durchschnittlich 3,6%, Lehrlingsentschädigungen um 3,9%, 10 Monate Karenzanrechnung für Biennium Anhebung der Gehälter durchschnittlich 3,6%, gültig ab 1.1.2012, 12 Monate Laufzeit Nach langen und sehr schwierigen Verhandlungen konnte nach insgesamt 16-stündiger Verhandlungsdauer in den frühen Morgenstunden folgendes Ergebnis erzielt werden: Die Gehälter steigen über alle Tafeln um durchschnittlich 3,6%. Gehaltsansätze bis 1.500 [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=metrobetriebsrat.wordpress.com&amp;blog=5470832&amp;post=1875&amp;subd=metrobetriebsrat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align:center;">Gehälter steigen um durchschnittlich 3,6%, Lehrlingsentschädigungen um 3,9%, 10 Monate Karenzanrechnung für Biennium</h4>
<p>Anhebung der Gehälter durchschnittlich 3,6%, gültig ab 1.1.2012, 12 Monate Laufzeit</p>
<p>Nach langen und sehr schwierigen Verhandlungen konnte nach insgesamt 16-stündiger Verhandlungsdauer in den frühen Morgenstunden folgendes Ergebnis erzielt werden:<br />
<span id="more-1875"></span><br />
Die Gehälter steigen über alle Tafeln um durchschnittlich 3,6%. Gehaltsansätze bis 1.500 Euro werden mit einem Fixbetrag von 50 Euro angehoben. Dadurch ergeben sich in einzelnen Gehaltspositionen Erhöhungen bis zu 3,85%.</p>
<p>Erstmals ist es uns nach 15 Jahren gelungen, auch die höheren Gehaltstafeln mit demselben Prozentsatz wie die a)-Tafel zu erhöhen.<br />
Dadurch ist sichergestellt, dass es auch in diesen Bereichen keine geringere Erhöhung als 3,5% gibt.</p>
<p>Durch Fixbeträge werden die Lehrlingsentschädigungen im Schnitt um 3,9%, in einzelnen Positionen um 4% erhöht.</p>
<p><em>Im Rahmenrecht konnten wir folgende Punkte durchsetzen:</em></p>
<ul>
<li>Anrechnung des Karenzurlaubes für das erste Kind im Ausmaß von zehn Monaten, für die Einstufung sowohl beim selben Arbeitgeber als auch als Vordienstzeiten bei Dienstgeberwechsel.</li>
<li>Zehn Monate Karenzurlaub werden weiters für das Jubiläumsgeld angerechnet.</li>
<li>Hospizkarenz wird für Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, das Urlaubsausmaß, die Kündigungsfrist und das Jubiläumsgeld ebenfalls im Ausmaß von zehn Monaten angerechnet.</li>
<li>Der Auszahlungszeitpunkt für den Urlaubszuschuss wird auf den 30.06. vorverlegt.</li>
</ul>
<p>Mit diesem Abschluss haben wir die wesentlichen Ziele der diesjährigen Gehaltsbewegung erreicht.<br />
Wir haben einerseits eine nachhaltige Anrechnung des Karenzurlaubes und andererseits eine kräftige reale Erhöhung der Gehälter und Lehrlingsentschädigungen durchsetzen können. Mit diesem Ergebnis konnten wir einen Gesamtabschluss erzielen, der durch das Zusammenwirken von Gehaltserhöhungen und rahmenrechtlichen Verbesserungen in einzelnen Positionen mit 4 Prozent zu bewerten ist.</p>
<p>Wir danken allen Kolleginnen und Kollegen für die massive Unterstützung in den letzten Wochen. Nur durch diesen Druck war es möglich, in für uns zentralen Punkten, eine Haltungsänderung der Arbeitgeber zu erreichen.</p>
<p>Nur starke Gewerkschaften sind in der Lage, die Interessen der Beschäftigten erfolgreich zu vertreten, daher ist jetzt eine gute Gelegenheit <a title="GPA-djp Mitgliedsanmeldung" href="http://www.gpa-djp.at/servlet/ContentServer?pagename=GPA/Page/Index&amp;n=GPA_998.3" target="_blank">unsere Gemeinschaft durch einen Beitritt</a> zu stärken.</p>
<p>Der Kollektivvertrag tritt mit 1.1.2012 in Kraft, Laufzeit 12 Monate.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>GPA-djp zu Handelsverband: Zwischenrufe sind entbehrlich</title>
		<link>http://metrobetriebsrat.wordpress.com/2011/11/29/gpa-djp-zu-handelsverband-zwischenrufe-sind-entbehrlich/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 18:48:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blog</dc:creator>
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		<category><![CDATA[GPA Info]]></category>
		<category><![CDATA[Info]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[kollektivvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[kollektivvertragsverhandlung]]></category>

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		<description><![CDATA[Beschäftigte müssen auf kontinuierliche Gehaltsentwicklung vertrauen können &#8222;Anstatt durch ständige entbehrliche Zwischenrufe von außen die heutigen Kollektivvertragsverhandlungen im Handel zu stören, wäre der Handelsverband gut beraten, jenen VerhandlerInnen zu vertrauen, die objektive Fakten und nicht aufgeregte Horrorszenarien als Grundlage eines seriösen Verhandlungsprozesses in den Mittelpunkt stellen&#8220;, erwidert der stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-djp, Karl Proyer, der [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=metrobetriebsrat.wordpress.com&amp;blog=5470832&amp;post=1873&amp;subd=metrobetriebsrat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align:center;">Beschäftigte müssen auf kontinuierliche Gehaltsentwicklung vertrauen können</h4>
<p>&#8222;Anstatt durch ständige entbehrliche Zwischenrufe von außen die heutigen Kollektivvertragsverhandlungen im Handel zu stören, wäre der Handelsverband gut beraten,<br />
<span id="more-1873"></span><br />
jenen VerhandlerInnen zu vertrauen, die objektive Fakten und nicht aufgeregte Horrorszenarien als Grundlage eines seriösen Verhandlungsprozesses in den Mittelpunkt<br />
stellen&#8220;, erwidert der stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-djp, Karl Proyer, der heutigen Stellungnahme des Handelsverbandes.</p>
<p>&#8222;Herr Mumelter soll erklären, was die zweifellos dramatische Situation der griechischen Bevölkerung mit den<br />
Kollektivvertragsverhandlungen für die Handelsangestellten in Österreich zu tun hat.</p>
<p>Die Menschen brauchen jetzt vor allem die Gewissheit einer kontinuierlichen Gehaltsentwicklung und nicht Angst- und Panikmache.<br />
Die Aufrechterhaltung der Inlandsnachfrage ist gerade in Zeiten, in denen die Bevölkerung einer zunehmend großen<br />
Verunsicherungen ausgesetzt sind, ein wichtiger Faktor für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung.<br />
Insbesondere niedrige Einkommen benötigen einen zusätzlichen Kaufkraftimpuls, und die GPA-djp steht sicher nicht einer stärkeren Anhebung der unteren Gehaltsgruppen im Weg, wie das der Handelsverband fälschlicherweise behauptet&#8220;, so Proyer.</p>
<p>&#8222;Die objektiven Fakten und alle Branchenanalysen zeigen, dass der Handel in Österreich im abgelaufenen Jahr sehr gut verdient hat und dass die Menschen an der hohen Inflation leiden.</p>
<p>In der GPA-djp ist man überzeugt, dass die VerhandlerInnen der Wirtschaftskammer sich an der Faktenlage orientieren und ihren Beitrag leisten, dass sich die Menschen im Land darauf verlassen können, dass auch sie ihren fairen Anteil an den wirtschaftlichen Erfolgen erhalten&#8220;, so Proyer abschließend.</p>
<p>ots.at<br />
29.11.2011</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Höhere Gehaltsabschlüsse dringend nötig!</title>
		<link>http://metrobetriebsrat.wordpress.com/2011/11/24/hohere-gehaltsabschlusse-dringend-notig/</link>
		<comments>http://metrobetriebsrat.wordpress.com/2011/11/24/hohere-gehaltsabschlusse-dringend-notig/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 19:05:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blog</dc:creator>
				<category><![CDATA[BR-Info]]></category>
		<category><![CDATA[GPA Info]]></category>
		<category><![CDATA[Info]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[kollektivvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[kollektivvertragsverhandlung]]></category>

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		<description><![CDATA[Für die Dinge des täglichen Bedarfs müssen die Menschen immer tiefer in die Tasche greifen, denn die Inflation steigt aktuell enorm. Die Gewerkschaft fordert daher Gehaltsabschlüsse, die deutlich über der Inflationsrate liegen. Bei den Metallern ist dies bereits gelungen. Es sind derzeit die Ärmsten, die am meisten unter dem starken Anstieg der Preise für Nahrungsmittel [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=metrobetriebsrat.wordpress.com&amp;blog=5470832&amp;post=1870&amp;subd=metrobetriebsrat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align:center;">Für die Dinge des täglichen Bedarfs müssen die Menschen immer tiefer in die Tasche greifen, denn die Inflation steigt aktuell enorm. Die Gewerkschaft fordert daher Gehaltsabschlüsse, die deutlich über der Inflationsrate liegen. Bei den Metallern ist dies bereits gelungen.</h4>
<p>Es sind derzeit die Ärmsten, die am meisten unter dem starken Anstieg der Preise für Nahrungsmittel und Benzin leiden:<br />
<span id="more-1870"></span>BezieherInnen niedriger Einkommen und junge Familien wissen oft nicht mehr, wie sie den wöchentlichen Einkauf bezahlen können. Der so genannte Miniwarenkorb, in dem sich Güter wie Eier und Tiefkühlpizza, Zahnpasta und Treibstoff befinden, verteuerte sich laut Statistik Austria von September 2010 auf September dieses Jahres um 7,1 Prozent.</p>
<p>Für Kaffee waren sogar 27 Prozent mehr zu bezahlen, für alkoholfreie Getränke 11,3 Prozent. Diese Werte liegen massiv über der Gesamtinflationsrate, bei deren Berechnung auch Produkte wie Computer, Autos oder Flugreisen berücksichtigt werden. Im September betrug diese gegenüber dem Vorjahr 3,6 Prozent.</p>
<p><em>Gegensteuern</em><br />
Wie steuert man hier am besten dagegen?<br />
„Mit hohen Lohnabschlüssen“, sagt GPA-djp-Vorsitzender Wolfgang Katzian. „Vor allem Menschen mit niedrigen Einkommen, die einen größeren Anteil ihres Einkommens für Güter des täglichen Gebrauchs ausgeben, sind darauf angewiesen, dass wir über die Lohnabschlüsse für sie einen Ausgleich herausholen. Die laufenden Kollektivvertragsverhandlungen für die Beschäftigten im Handel sind wegen der vergleichsweise niedrigen Einkommen im Handel besonders wichtig.“</p>
<p>GPA-djp-Wirtschafts- und Sozialexperte David Mum tritt für Lohnabschlüsse über der Gesamtinflationsrate ein. Denn findet nur eine Inflationsabgeltung statt, dann steigt das Realeinkommen nicht.</p>
<p><em>Haushaltsausgaben steigen</em><br />
Ein neues Auto kauft man sich, wenn überhaupt, dann doch nicht jedes Jahr und auch die Computeranschaffung kann man, wenn das Konto leer ist, auf später verschieben.</p>
<p>Brot, Milch, Obst: darauf kann eine Familie mit kleinen Kindern nicht verzichten. „Hier kann ich einfach nicht ausweichen“, so Mum.<br />
Da die Teuerungen vor allem im Nahrungsmittelbereich massiv ausfallen, wird ein immer größerer Teil des Haushaltsbudgets dafür aufgewandt. Die durchschnittlichen Haushaltsausgaben betrugen laut Konsumerhebung 2009 übrigens monatlich 2.900 Euro – für 2,3 Personen.<br />
Darin sind natürlich auch die Ausgaben für Wohnen, Energie, Kleidung, Sport, Kultur – also wirklich alle anfallenden Kosten – inkludiert.</p>
<p>Mum gibt zudem zu bedenken, dass sich jede Lohnerhöhung jenseits der 1.200-Euro-Einkommensgrenze nur zur Hälfte im Börsel bemerkbar macht: die anderen 50 Prozent wandern zur Sozialversicherung und in den Steuertopf. Auch aus diesem Grund müssten die Einkommen diesen Herbst nicht nur moderat, sondern wirklich kräftig angehoben werden. „Man darf die Steuer- und Abgabenbelastung hier nicht aus den Augen verlieren.“</p>
<p><em>Nachhaltige Erhöhungen</em><br />
Das betont auch Katzian. Die Beschäftigten, beispielsweise in der Metallbranche, haben mit ihrer Arbeit zu den guten Ergebnissen beigetragen, welche die Betriebe im vergangenen Jahr erzielt haben.</p>
<p>„Sie haben daher in Zeiten einer extrem hohen Inflationsrate eine adäquate Abgeltung verdient. Niemand kann sich von schönen Worten etwas kaufen, wenn das tägliche Leben immer teurer wird. Dass wir mit dem harten Kurs richtig gelegen sind, zeigt nicht nur der gute Abschluss in der Metallindustrie, sondern auch die enorme öffentliche Unterstützung, die wir erfahren haben.“</p>
<p>Einmalzahlungen, wie sie von Arbeitgeberseite dann oft in Kollektivvertragsverhandlungen als Kompromiss angeboten werden, kommen für Katzian in der momentanen Situation übrigens nicht in Frage. „Preissteigerungen gehen ja nicht mehr zurück. Wie sollen Einmalzahlungen da helfen? Dann hinken die Löhne ja nur noch mehr hinterher. Wir brauchen nachhaltige Erhöhungen.“</p>
<p><em>Konsum und Wachstum</em><br />
Wenn Menschen mit ihrem Einkommen nicht mehr auskommen, dann schadet das außerdem nicht nur dem Einzelnen, sondern der gesamten Wirtschaft.<br />
Wer kein Geld hat, kann auch nicht konsumieren. Und eine gebremste Nachfrage hat massive Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum.</p>
<p>„Was wir als Gewerkschaft tun, wenn uns die Arbeitgeber eine faire Abgeltung unserer Leistung verweigern, haben wir in der Metallindustrie bereits gezeigt“, so Katzian kämpferisch. Nachsatz: „Und wir brauchen uns auch vor Konflikten in anderen Branchen nicht fürchten.“</p>
<p>Das zusätzliche Drehen zweier anderer Schrauben könnte die Situation für Jungfamilien und Bezieher kleiner Einkommen zusätzlich verbessern, merkt Sozialexperte Mum an:<br />
die regelmäßige Valorisierung der Familienbeihilfe – und das Anheben der Steuergrenzen.<br />
Rutscht man nämlich mit einer Gehaltserhöhung, die eigentlich die Inflation ausgleichen soll, in die nächste Steuerklasse, bleibe so manchem von der Lohnerhöhung sogar weniger als die Hälfte zum Ausgeben über.<br />
„Das ist die kalte Progession.“</p>
<p>Leider seien beide Themen immer nur in Wahlzeiten im Fokus der PolitikerInnen. Mum wünscht sich hier die Einführung von entsprechenden Automatismen.<br />
„Die Steuergrenzen sollten jedes Jahr im Ausmaß der Gesamtinflationsrate angehoben werden – und nicht nur dann, wenn alle paar Jahre eine Steuerreform beschlossen wird.“</p>
<p>Kompetenz 7/2011<br />
Von Alexie Weiss<br />
22.11.2011</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Die Ausgaben der privaten Haushalte</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 19:14:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blog</dc:creator>
				<category><![CDATA[AK Info]]></category>
		<category><![CDATA[Info]]></category>
		<category><![CDATA[ak]]></category>
		<category><![CDATA[konsumerhebung]]></category>
		<category><![CDATA[statistik austria]]></category>

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		<description><![CDATA[Konsumerhebung (KE) 2009/2010 In Fünfjahresabständen findet in allen Staaten der Europäischen Union eine sogenannte Konsumerhebung statt. Ziel der Stichprobenerhebung ist eine genaue Erfassung der gesamten Verbrauchsausgaben der Haushalte. Zum einen gibt diese Aufschluss über die Zusammensetzung der Ausgaben der privaten Haushalte, über die Konsumgewohnheiten und die Lebensbedingungen der unterschiedlichen sozialen Gruppen. Zum anderen bildet das [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=metrobetriebsrat.wordpress.com&amp;blog=5470832&amp;post=1866&amp;subd=metrobetriebsrat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align:center;">Konsumerhebung (KE) 2009/2010</h4>
<p>In Fünfjahresabständen findet in allen Staaten der Europäischen Union eine sogenannte Konsumerhebung statt.<br />
Ziel der Stichprobenerhebung ist eine genaue Erfassung der gesamten Verbrauchsausgaben der Haushalte.<br />
Zum einen gibt diese Aufschluss über die Zusammensetzung der Ausgaben der privaten Haushalte, über die Konsumgewohnheiten und die Lebensbedingungen der unterschiedlichen sozialen Gruppen.<br />
<span id="more-1866"></span><br />
Zum anderen bildet das Konsumprofil die Basis für den Warenkorb, der wiederum bei der Berechnung der Inflationsrate zur Anwendung kommt.</p>
<p>Wussten Sie, dass…</p>
<ul>
<li>im Durchschnitt jeder österreichische Haushalt im Monat € 2.910 ausgibt,</li>
<li>die Hälfte der Konsumausgaben auf die drei Bereiche Wohnen, Energie; Verkehr und Ernährung entfällt,</li>
<li>Haushalte in der höchsten Ausgabenstufe 8,5 % für Ernährung ausgeben, wogegen Haushalte in der untersten Ausgabenstufe dafür 18,4 % aufwenden.</li>
<li>Einpersonenhaushalte € 1.930,&#8211; Haushalte mit mehr als 5 Personen im Schnitt € 1.420,&#8211; pro Kopf ausgeben,</li>
<li>alleinstehende Männer im Durchschnitt € 2.050, alleinstehende Frauen € 1.850,&#8211; pro Monat ausgeben.</li>
</ul>
<p><em>Das Konsumprofil eines österreichischen Durchschnittshaushalts</em><br />
12% Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke<br />
2% Alkoholische Getränke und Tabak<br />
6% Bekleidung und Schuhe<br />
24% Wohnung, Wasser, Energie<br />
7% Hausrat und laufende Instandhaltung des Hauses<br />
3% Gesundheitspflege<br />
15% Verkehr<br />
2% Nachrichtenübermittlung<br />
13% Freizeit und Kultur<br />
1% Erziehung und Unterricht<br />
6% Restaurants und Hotels<br />
9% Verschiedene Waren und Dienstleistungen</p>
<p><em>Durchschnittliche Haushaltsausgaben</em><br />
Die durchschnittlichen Haushaltsausgaben betrugen in Österreich im Jahr 2010 2.910 €.<br />
Die Hälfte der Konsumausgaben (51%) fällt auf die drei Bereiche Wohnen-Energie (24%); Verkehr (15%) und Ernährung (12%).</p>
<p>Die durchschnittliche Haushaltsgröße umfasst in Österreich 2,29 Personen.<br />
Betrachtet man nun die Ausgaben je nach Haushaltsgröße, so geben Haushalte mit 1 Person im Durchschnitt 1.930 € monatlich für den Konsum aus;<br />
Haushalte mit 2 Personen 2.990 € und schließlich Haushalte mit 5 und mehr Personen 4.110 €.</p>
<p>Generell muss man bei der Interpretation von Statistiken mit großer Behutsamkeit vorgehen. Persönliche Muster lassen sich in aller Regel daraus nicht ableiten. Statistik dient zur Beschreibung von fiktiven Durchschnittsbürger/innen.</p>
<p><em>nach Männern und Frauen …</em><br />
Eine sozialstatistische Auswertung, die etwas zum Schmunzeln anregt, ist die Gegenüberstellung der Ausgabenprofile eines männlichen und eines weiblichen Einpersonenhaushalts.</p>
<p>Nachstehend einige ausgewählte Daten:<br />
Männliche Einpersonenhaushalte geben um … % mehr aus für … als weibliche<br />
138, % Werkzeug, Gartengeräte<br />
123 % Café, Restaurant<br />
115 % Alkoholische Getränke<br />
110 % Unterhaltungselektronik<br />
108 % Tabakwaren<br />
96 % Kfz-Anschaffung<br />
91 % KFZ-Zubehör</p>
<p>Weibliche Einpersonenhaushalte geben um … % mehr aus für … als männliche<br />
126 % Körperpflege<br />
79 % Persönliche Ausstattung<br />
74 % Waren, Dienstleistungen im Haushalt<br />
71 % Geschirr, Haushaltsartikel<br />
38 % Öffentlicher Verkehr<br />
30 % Gesundheit<br />
16 % Bekleidung, Schuhe</p>
<p>Sozial- und Wirtschaftsstatistik aktuell | AK Wien<br />
Daten von <a title="STATISTIK AUSTRIA - Konsumerhebung" href="http://www.statistik.at/web_de/statistiken/soziales/verbrauchsausgaben/konsumerhebung_2009_2010/index.html" target="_blank">Statistik Austria</a></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Handels-KV: WKÖ und GPA-djp treffen sich am 24.11. zu Sondierungsgespräch</title>
		<link>http://metrobetriebsrat.wordpress.com/2011/11/21/handels-kv-wko-und-gpa-djp-treffen-sich-am-24-11-zu-sondierungsgesprach/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 19:28:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blog</dc:creator>
				<category><![CDATA[BR-Info]]></category>
		<category><![CDATA[GPA Info]]></category>
		<category><![CDATA[Info]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[kollektivvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[kollektivvertragsverhandlung]]></category>

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		<description><![CDATA[Überraschender Schwenk im KV-Konflikt Zu einem überraschenden Schwenk ist es am Freitag, dem 18. November, in den aktuellen Kollektivvertragsverhandlungen im Handel gekommen. Die WKÖ Bundessparte Handel und die GPA-djp einigten sich auf Sondierungsgespräche am 24.11.2011. BetriebsrätInnen-Konferenz auf 30. November verschoben Der Abschluss der Informations- und Gehaltsoffensive für die laufenden Kollektivvertragsverhandlungen in Form einer BetriebsrätInnen-Konferenz wird [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=metrobetriebsrat.wordpress.com&amp;blog=5470832&amp;post=1863&amp;subd=metrobetriebsrat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align:center;">Überraschender Schwenk im KV-Konflikt</h4>
<p>Zu einem überraschenden Schwenk ist es am Freitag, dem 18. November, in den aktuellen Kollektivvertragsverhandlungen im Handel gekommen.<br />
Die WKÖ Bundessparte Handel und die GPA-djp einigten sich auf Sondierungsgespräche am 24.11.2011.<br />
<span id="more-1863"></span><br />
BetriebsrätInnen-Konferenz auf 30. November verschoben<br />
Der Abschluss der Informations- und Gehaltsoffensive für die laufenden Kollektivvertragsverhandlungen in Form einer BetriebsrätInnen-Konferenz wird vom 26.11. auf den 30.11.2011 verschoben.</p>
<p>Da bei dieser Konferenz die unmittelbaren Ergebnisse der letzten, vereinbarten Verhandlungsrunde am 29.11. besprochen werden, wurde als Veranstaltungsort Wien festgelegt.</p>
<p><em>Betriebsversammlungen und Unterschriftenaktion</em><br />
Die Informationsaktivitäten in Form von Betriebsversammlungen und der Unterschriftenaktion bleiben nach wie vor aufrecht.<br />
Es wird vom Ergebnis dieses Gesprächs und dem Verlauf der Verhandlungsrunde am 29. November abhängen, ob bislang geplante bzw. weitergehende gewerkschaftliche Maßnahmen eingeleitet werden.</p>
<p>Wir werden die Betriebsrätinnen und Betriebsräte über die Details der Änderungen so rasch wie möglich informieren.</p>
<p>GPA-djp<br />
21.11.2011</p>
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	</item>
		<item>
		<title>GPA-djp startet Informations- und Gehaltsoffensive für Beschäftigte im Handel</title>
		<link>http://metrobetriebsrat.wordpress.com/2011/11/17/gpa-djp-startet-informations-und-gehaltsoffensive-fur-beschaftigte-im-handel/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 17:56:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blog</dc:creator>
				<category><![CDATA[BR-Info]]></category>
		<category><![CDATA[GPA Info]]></category>
		<category><![CDATA[Info]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[kollektivvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[kollektivvertragsverhandlung]]></category>

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		<description><![CDATA[Arbeitgeber haben offenbar jeden Bezug zur Arbeits- und Lebensrealität der Beschäftigten verloren &#8222;Das aktuelle Angebot der Arbeitgeber, die Gehälter der Angestellten und Lehrlinge im Handel um 2,9 Prozent zu erhöhen, ist nicht akzeptabel. Wer ernsthaft meint, dass ein Gehaltsangebot in dieser Höhe angemessen ist, hat jeden Bezug zur Arbeits- und Lebensrealität der Menschen im Handel [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=metrobetriebsrat.wordpress.com&amp;blog=5470832&amp;post=1861&amp;subd=metrobetriebsrat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align:center;">Arbeitgeber haben offenbar jeden Bezug zur Arbeits- und Lebensrealität der Beschäftigten verloren</h4>
<p>&#8222;Das aktuelle Angebot der Arbeitgeber, die Gehälter der Angestellten und Lehrlinge im Handel um 2,9 Prozent<br />
zu erhöhen, ist nicht akzeptabel.<br />
<span id="more-1861"></span><br />
Wer ernsthaft meint, dass ein Gehaltsangebot in dieser Höhe angemessen ist, hat jeden Bezug zur Arbeits- und Lebensrealität der Menschen im Handel verloren&#8220;, erklären die Chefverhandler der ArbeitnehmerInnen bei den Kollektivvertragsverhandlungen für den Handel, GPA-djp-Wirtschaftsbereichsvorsitzender Franz Georg Brantner und GPA-djp Wirtschaftsbereichssekretär Manfred Wolf.</p>
<p>&#8222;Diese Haltung der Arbeitgeber zwingt uns dazu, die rund 520.000 Beschäftigten ausführlich darüber zu informieren, was ihre Leistung den Arbeitgebern wert ist&#8220;, kündigen Brantner und Wolf eine Informations- und Gehaltsoffensive der GPA-djp für die kommende Woche an.</p>
<p>Die mit großem Erfolg laufende Unterschriftenaktion, an der sich bis jetzt weit mehr als 30.000 Menschen beteiligt haben, wird auf den Kreis der KonsumentInnen ausgeweitet.<br />
Gleichzeitig wird ab Montag eine intensive Information der Beschäftigten im Rahmen von Betriebsversammlungen stattfinden.</p>
<p>Den Schlusspunkt bilden eine bundesweite Betriebsräte- und Jugendvertrauensräte-Konferenz und eine<br />
öffentliche Kundgebung der BetriebsrätInnen im Handel, Details über die Konferenz werden in den nächsten Tagen entschieden und bekanntgegeben.</p>
<p>&#8222;Im Gegensatz zu den Arbeitgebern sind wir nahe bei den Menschen im Handel und wissen ihre wichtige Arbeit für die Menschen in Österreich zu schätzen.<br />
Dem Diktat von Kostenrechnung in den Zentralen der Handelskonzerne werden wir uns nicht beugen. Der Handel kann sich mehr leisten als er zugeben will!&#8220;, so Brantner und Wolf abschließend.</p>
<p><a title="GPA-djp - Informations und Gehaltsoffensive" href="http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20111117_OTS0220/gpa-djp-startet-informations-und-gehaltsoffensive-fuer-beschaeftigte-im-handel" target="_blank">ots.at</a><br />
17.11.2011</p>
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	</item>
		<item>
		<title>GPA-djp: Mangelnde Wertschätzung der Handelsangestellten durch die Arbeitgeber</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 19:45:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blog</dc:creator>
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		<category><![CDATA[GPA Info]]></category>
		<category><![CDATA[Info]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[kollektivvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[kollektivvertragsverhandlung]]></category>

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		<description><![CDATA[Völlig unseriöses Gehaltsangebot trotz erfolgreicher Unternehmensergebnisse Die Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 520.000 Angestellten und Lehrlinge im Handel wurden heute in den Abendstunden sehr zum Ärger der BetriebsrätInnen ohne Ergebnis unterbrochen. &#8222;Die Gehaltserhöhung, die uns angeboten wurde, ist auf Grund der guten Unternehmensergebnisse absolut inakzeptabel&#8220;, berichten die Chefverhandler der ArbeitnehmerInnen, der Vorsitzende des Wirtschaftsbereichs Handel in [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=metrobetriebsrat.wordpress.com&amp;blog=5470832&amp;post=1858&amp;subd=metrobetriebsrat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align:center;">Völlig unseriöses Gehaltsangebot trotz erfolgreicher Unternehmensergebnisse</h4>
<p>Die Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 520.000 Angestellten und Lehrlinge im Handel wurden heute in den Abendstunden sehr zum Ärger der BetriebsrätInnen ohne Ergebnis unterbrochen.<br />
<span id="more-1858"></span><br />
&#8222;Die Gehaltserhöhung, die uns angeboten wurde, ist auf Grund der guten Unternehmensergebnisse absolut inakzeptabel&#8220;, berichten die Chefverhandler der ArbeitnehmerInnen, der Vorsitzende des Wirtschaftsbereichs Handel in der GPA-djp, Franz Georg Brantner, und GPA-djp-Wirtschaftsbereichssekretär Manfred Wolf.</p>
<p>&#8222;Die heute angebotenen 2,9 Prozent sind nicht mehr als die Inflationsrate. Das ist nichts anderes als mangelnde Wertschätzung der Handelsangestellten und Lehrlinge, die ihren Anteil am Erfolg des Handels durch ihre Leistung verdient haben.&#8220;</p>
<p>&#8222;Die VerhandlerInnen der Arbeitgeberseite nehmen offenbar den Auftrag nicht ernst, den wir von den Angestellten bekommen haben: ein Einkommen zu fordern, mit dem sie auskommen&#8220;, so Brantner und Wolf:</p>
<p>&#8222;Das bedeutet: kein Abschluss unter 4 Prozent.&#8220;</p>
<p>Die betriebsrätlichen und gewerkschaftlichen VerhandlerInnen haben am Nachmittag der Arbeitgeberseite 30.000 Unterschriften von Angestellten aus Handelsunternehmen mit den klaren Forderungen nach einem deutlichen Gehaltsplus übergeben.</p>
<p>Die Unterschriftenaktion wird in den nächsten Tagen an öffentlichen Plätzen und in zahlreichen Handelsbetrieben fortgesetzt.</p>
<p>Die GPA-djp wird morgen über weitere Protestmaßnahmen informieren.</p>
<p><a title="Mangelnde Wertschätzung der Handelsangestellten" href="http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20111116_OTS0314/gpa-djp-mangelnde-wertschaetzung-der-handelsangestellten-durch-die-arbeitgeber" target="_blank">ots.at</a><br />
16.11.2011</p>
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		<title>Handels-Kollektivvertrag: Verhandlungen konstruktiv fortgesetzt</title>
		<link>http://metrobetriebsrat.wordpress.com/2011/11/10/handels-kollektivvertrag-verhandlungen-konstruktiv-fortgesetzt/</link>
		<comments>http://metrobetriebsrat.wordpress.com/2011/11/10/handels-kollektivvertrag-verhandlungen-konstruktiv-fortgesetzt/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 06:05:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Verhandlungen über die konkrete Erhöhung der Gehälter am 16. November Auch die zweite Verhandlungsrunde für einen neuen Handels-Kollektivvertrag für die rund 520.000 Angestellten im Handel in Österreich verlief in konstruktiver Atmosphäre. Entsprechend der vereinbarten Vorgangsweise wurden die Themen &#8222;Auszahlungszeitpunkt der Sonderzahlungen&#8220; sowie &#8222;Anrechnung der Karenzzeiten&#8220; eingehend diskutiert: Trotz anfänglich gegensätzlicher Standpunkte konnte in beiden Fragen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=metrobetriebsrat.wordpress.com&amp;blog=5470832&amp;post=1854&amp;subd=metrobetriebsrat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align:center;">Verhandlungen über die konkrete Erhöhung der Gehälter am 16. November</h4>
<p>Auch die zweite Verhandlungsrunde für einen neuen Handels-Kollektivvertrag für die rund 520.000 Angestellten im Handel in Österreich verlief in konstruktiver Atmosphäre.<br />
<span id="more-1854"></span><br />
Entsprechend der vereinbarten Vorgangsweise wurden die Themen &#8222;Auszahlungszeitpunkt der Sonderzahlungen&#8220; sowie &#8222;Anrechnung der Karenzzeiten&#8220; eingehend diskutiert:<br />
Trotz anfänglich gegensätzlicher Standpunkte konnte in beiden Fragen eine Annäherung erzielt werden, die eine gute Basis für die weitere Verhandlungsrunde am 16. November ist.</p>
<p>Dabei wird erstmals auch über die konkrete Erhöhung der Gehälter und Lehrlingsentschädigungen verhandelt werden.</p>
<p><a title="Handels-Kollektivvertrag: Verhandlungen konstruktiv fortgesetzt" href="http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20111109_OTS0282/handels-kollektivvertrag-verhandlungen-konstruktiv-fortgesetzt" target="_blank">ots.at</a><br />
09.11.2011</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Der vernetzte Mann</title>
		<link>http://metrobetriebsrat.wordpress.com/2011/11/07/der-vernetzte-mann/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 17:19:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Blog</dc:creator>
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		<category><![CDATA[gleichbehandlung]]></category>
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		<description><![CDATA[Freundschaft und Treue, männliches Denken und männliche Bünde sorgen auch heute noch dafür, dass Frauen im Berufsleben nicht weiterkommen. Männliches Denken bestimmt die Arbeitswelt. Die aktuellen Daten des Österreichischen Arbeitsklima Index zeigen, dass die Zufriedenheit von weiblichen Beschäftigten zurückgegangen ist. Besonders Frauen in Industrie, Gewerbe und Handel schätzen ihre Aufstiegs- und Entwicklungschancen pessimistisch ein. Sind [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=metrobetriebsrat.wordpress.com&amp;blog=5470832&amp;post=1850&amp;subd=metrobetriebsrat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align:center;">Freundschaft und Treue, männliches Denken und männliche Bünde sorgen auch heute noch dafür, dass Frauen im Berufsleben nicht weiterkommen.</h4>
<p>Männliches Denken bestimmt die Arbeitswelt. Die aktuellen Daten des Österreichischen Arbeitsklima Index zeigen, dass die Zufriedenheit von weiblichen Beschäftigten zurückgegangen ist.<br />
<span id="more-1850"></span><br />
Besonders Frauen in Industrie, Gewerbe und Handel schätzen ihre Aufstiegs- und Entwicklungschancen pessimistisch ein. Sind die erhobenen Werte bei den Männern stabil geblieben, wirkt sich die Wirtschaftskrise vor allem auf die Perspektiven der Frauen aus.</p>
<p>Nach wie vor befinden sich deutlich mehr Männer in Führungspositionen:<br />
68 Prozent der Führungskräfte sind männlich, bloß 32 Prozent weiblich.<br />
Möge es bleiben, wie es ist und immer schon war.</p>
<p>Auf spartanischen Holzbänken wird auf der Bude bierselig von echten Männerfreundschaften und wahren deutschen Werten geschwärmt, wird das Bekenntnis zur deutschen Volks- und Kulturgemeinschaft ewig erneuert. Allen voran stehen die &#8222;Alten Herren&#8220; ihren Mann, bilden zumeist auch die finanzielle Kraft hinter dem Studentenspuk.</p>
<p><em>Gezeichnet fürs Leben</em><br />
Beliebt es den Alten, dürfen sie den Jüngeren dafür das Wort verbieten oder sie zum Haareschneiden auffordern. Es herrscht eine klare Hierarchie.</p>
<p>Freilich:<br />
Migranten oder gar Wehrdienstverweigerer werden erst gar nicht in Burschenschaften aufgenommen. Der schönste Schnitt im Leben eines schlagenden Studenten ist der Schmiss im Gesicht. In der Mensur wird ein scharfer Degen geschwungen, der eine Narbe zeitigt, auf die Mann stolz sein darf.</p>
<p>Schmisse werden wie Trophäen getragen, eine deutliche Tätowierung fürs Leben, die mancherorts gar Türen öffnet. &#8222;Die Mensur bietet eine hohe charakterliche Schulung, stärkt den Zusammenhalt innerhalb unserer Gemeinschaft und setzt voraus, dass der Paukant gewillt ist, sich lebenslang für seine sowie die Ideale seiner Verbindung einzusetzen und einzutreten.</p>
<p>Es ist schwierig zu erklären, wie erhebend das Gefühl nach einer erfolgreich bestandenen Mensur ist, das muss man wohl selbst erlebt haben, um zu wissen, welche Bedeutung dies für einen Einzelnen und für das Corps haben kann&#8220;, glorifiziert der Corps Montania in Leoben das Kreuzen der Klingen auf seiner Internetseite.</p>
<p><em>Seilschaften ÖCV und MKV</em><br />
Gemeinsam Erlebtes schweißt derart auch zu lebenslangen Seilschaften zusammen. Martin Graf, Dritter<br />
Nationalratspräsident, hat in seiner kurzen Zeit als Geschäftsführer des Austrian Research Centers in Seibersdorf gleich drei Spitzenpositionen mit Mitgliedern seiner Burschenschaft Olympia besetzt.<br />
Freilich ist es selten, dass Männerseilschaften so unverblümt zum Tragen kommen wie im Umfeld von Martin Graf.</p>
<p>Noch mehr Einfluss als die Burschenschaften hat der Österreichische Cartellverband (ÖCV) und Mittelschulkartellverband (MKV) im öffentlichen Leben.</p>
<p>Einst fanden sich viele Mitglieder des CV in der Verwaltung und politischen Ämtern des Ständestaats, auch Kanzler Engelbert Dollfuß war ein CVler. Bei der ÖVP spielt der Cartellverband eine Hauptrolle.<br />
Vier Bundeskanzler &#8211; Leopold Figl, Julius Raab, Alfons Gorbach und Josef Klaus &#8211; waren Mitglieder.</p>
<p>Die aktuelle Regierung reiht sich nahtlos ein:<br />
Vizekanzler Michael Spindelegger und Staatssekretär Wolfgang Waldner sind &#8222;Alte Herren&#8220; in der Norica, Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner ist &#8222;Django&#8220; bei der Austro-Danubia Linz und Nikolaus Berlakovich &#8222;Bärli&#8220; bei der Austro-Peisonia.</p>
<p><em>Frauen nicht erwünscht</em><br />
Die zentralen Punkte der Vereinigungen:<br />
Gestaltung des eigenen Lebens aus dem katholischen Glauben, aktive Mitgestaltung auf allen Ebenen des Gemeinwesens, Pflege der Wissenschaft und die persönliche Freundschaft.<br />
Wie der MKV ist der CV rein männlich orientiert. Doch anders als bei den deutschnationalen Burschenschaften wurde die Aufnahme von Frauen zumindest diskutiert.</p>
<p>Allerdings:<br />
Jene Verbindungen des MKV, die sich vor einigen Jahren entschlossen haben, Frauen aufzunehmen, schieden aus dem Verband aus.<br />
Mittlerweile wurden Freundschaftsabkommen geschlossen. Allein die klare Ablehnung der Fristenlösung, die beide Verbände vertreten, lässt auf ein konservatives Rollenbild schließen.<br />
Im Frühjahr 2004 veröffentlichte der CV eine Stellungnahme zur Verfassungsreform, demzufolge die Straflosigkeit von Abtreibungen ohne medizinische Indikation in Österreich ausgesetzt werden sollte.</p>
<p>Freilich, es wird im Arbeitsleben selten jemand direkt so argumentieren wie auf den Buden der Männerverbindungen. Und auch in Kreisen, die nicht konservativ sind, wird Frauen oft wenig zugetraut. Der Heidelberger <a title="Frauen in Führungspositionen Barrieren und Brücken" href="http://www.google.at/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=frauen%20in%20fu%CC%88hrungspositionen%20barrieren%20und%20bru%CC%88cken&amp;source=web&amp;cd=2&amp;ved=0CC8QFjAB&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.bmfsfj.de%2FRedaktionBMFSFJ%2FBroschuerenstelle%2FPdf-Anlagen%2Ffrauen-in-f_C3_BChrungspositionen-deutsch%2Cproperty%3Dpdf%2Cbereich%3Dbmfsfj%2Csprache%3Dde%2Crwb%3Dtrue.pdf&amp;ei=PhK4TpPxKo6g-Abq8r2FBg&amp;usg=AFQjCNErHgD497cf3fj2f_v9dlAIkdFKVA&amp;cad=rja" target="_blank">Soziologe Carsten Wippermann</a> hat 2009 untersucht, wie Frauen beim Aufstieg in Top-Positionen diskriminiert werden.</p>
<p><em>Drei Managertypen</em><br />
Er stieß dabei auf drei Managertypen.<br />
Erstens, der sehr konservative Manager, der die &#8222;kulturelle und funktionale Ablehnung der Frauen qua Geschlecht ausmacht&#8220;.<br />
Dagegen der zweite Typ, der zwar eine emanzipierte Grundhaltung hat, aber davon ausgeht, dass Frauen chancenlos gegen die Machtrituale seien. Härte steht im Widerspruch zu seinem Frauenbild. Tritt dann einmal eine Frau, entsprechend hart auf, dann wirkt sie in seinen Augen nicht mehr authentisch.<br />
Der dritte Typ sagt, dass das Geschlecht eigentlich keine Rolle dabei spielt, wenn es um die Besetzung einer Führungsposition geht. Aber es gebe nicht genügend Frauen, die authentisch und flexibel genug dafür seien.</p>
<p>Trotz all des Wandels scheint die Welt in vielen Teilen festgefahren, Traditionen und Handlungsweisen werden von beiden Geschlechtern oft auch unbewusst übernommen.</p>
<p>Im Arbeitsleben existiert weiterhin ein &#8222;typisch&#8220; männliches Gehabe. &#8222;Das heißt, selbstbewusst, stimmlich und körperlich raumgreifend auftreten. Wenig Reflexionsvermögen und Bereitschaft zur Reflexion &#8211; zumindest im öffentlichen Raum &#8211; zeigen&#8220;, beschreibt Universitätsprofessorin Birgit Sauer den Mann in der Arbeitswelt.</p>
<p>Da bleibt wenig Raum für Frauen. Höchst selten können sie auf eine Seilschaft vertrauen, treten Frauen aber raumgreifend auf, wird es ihnen als Dominanzstreben zur Last gelegt.</p>
<p>&#8222;Auch das private Umfeld hemmt Frauen&#8220;, weiß Barbara Marx, Frauensekretärin bei der GPA-djp, zu berichten:<br />
&#8222;Vom Kopf her gibt es bei vielen Paaren ein modernes Bild. Aber wenn Kinder auf die Welt kommen, greifen wieder die alten Frauenbilder. Frauen müssen dann mehr Zeit mit der Familie verbringen, müssen den Großteil der Hausarbeit machen und haben schlicht und einfach keine Zeit, sich um ihr Netzwerk zu kümmern.&#8220;</p>
<p>Häufig begraben auch Babypausen und Teilzeit nach dem Wiedereinstieg die Chancen auf eine Karriere.<br />
&#8222;Von einer Teilzeitstelle aus ist es nicht möglich, Führungskraft zu werden. Lange Karenzzeiten machen einen beruflichen Aufstieg meist ohnehin unmöglich. Nach dem Wiedereinstieg landen Mütter gerne auf sogenannten Bore-out-Jobs, darben bei Routinearbeiten, quälen sich in Stellen, für die sie überqualifiziert sind!&#8220;</p>
<p>Arbeit&amp;Wirtschaft 09/2011<br />
Von Christian Resei<br />
15.09.2011</p>
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		<title>&#8222;Die Drei&#8220; &#8211; ein untrennbares Team</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 19:52:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[90 Jahre Zusammenarbeit von Arbeiterkammern, Gewerkschaften und BetriebsrätInnen. Über Selbstverständlichkeiten zu schreiben ist nicht leicht, sind sie doch oft den Beteiligten unbewusst. Dennoch erscheint es &#8211; gerade im Hinblick auf das 90-jährige Jubiläum der Arbeiterkammern &#8211; wichtig, auf einige Stationen in der langen Geschichte erfolgreicher Zusammenarbeit hinzuweisen. &#8222;Zukunftsprojekt Arbeiterkammer&#8220; Als gegen Ende November 1917 die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=metrobetriebsrat.wordpress.com&amp;blog=5470832&amp;post=1846&amp;subd=metrobetriebsrat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align:center;">90 Jahre Zusammenarbeit von Arbeiterkammern, Gewerkschaften und BetriebsrätInnen.</h4>
<p>Über Selbstverständlichkeiten zu schreiben ist nicht leicht, sind sie doch oft den Beteiligten unbewusst. Dennoch erscheint es &#8211; gerade im Hinblick auf das 90-jährige Jubiläum der Arbeiterkammern &#8211; wichtig, auf einige Stationen in der langen Geschichte erfolgreicher Zusammenarbeit hinzuweisen.<br />
<span id="more-1846"></span></p>
<p><em>&#8222;Zukunftsprojekt Arbeiterkammer&#8220;</em><br />
Als gegen Ende November 1917 die Reichskonferenz der Freien (sozialdemokratischen) Gewerkschaften die Forderung nach Errichtung von Arbeiterkammern aufstellte, ging es darum, den Mitte des 19. Jahrhunderts gegründeten Handels- und Gewerbekammern eine mit ähnlichen Kompetenzen ausgestattete gesetzliche Interessenvertretung für ArbeitnehmerInnen gegenüberzustellen.</p>
<p>Mit der Errichtung von Einigungsämtern durch das Kollektivvertragsgesetz, dem Betriebsrätegesetz und dem am 26. Februar 1920 von der Nationalversammlung beschlossenen Arbeiterkammergesetz wurden unter Staatssekretär Ferdinand Hanusch die Grundlagen des modernen österreichischen Sozialstaates geschaffen.</p>
<p>Die Aufgaben der Arbeiterkammern waren durch den gesetzlichen Auftrag zur &#8222;Förderung der wirtschaftlichen und sozialen Lage der Arbeiter&#8220; breit gehalten.<br />
Während die Lohn- und Tarifpolitik, die Verhandlung und der Abschluss von Kollektivverträgen auf ArbeitnehmerInnen-Seite zentrale Aufgabe der Gewerkschaften als &#8222;Kampforganisationen&#8220; zu sein hatten, war es Aufgabe der Arbeiterkammern, die Interessen der ArbeitnehmerInnen &#8222;in innigster Verbindung mit den Gewerkschaften und Betriebsräten&#8220; gegenüber Bürokratie und Staat zu vertreten.</p>
<p>Darüber hinaus sollten die Kammern für Arbeiter und Angestellte &#8211; wie es 1923 in der ersten Nummer der von Gewerkschaftskommission und Arbeiterkammer gemeinsam herausgegebenen Zeitschrift &#8222;Arbeit und Wirtschaft&#8220; hieß &#8211; &#8222;Wegweiser der Zukunft zu&#8220; sein.</p>
<p>Der erste &#8222;Kammertag&#8220; fand nach den ersten AK-Wahlen am 14. und 15. Oktober 1921 in Wien statt. Es war eine Arbeitssitzung, die neben politischen Fragen vor allem der Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften gewidmet war.</p>
<p>Die Wiener AK, die mit der laufenden Geschäftsführung betraut war, wurde beauftragt, gemeinsam mit der Gewerkschaftskommission ein Bildungsprogramm für Betriebsräte auszuarbeiten.<br />
Darüber hinaus galt es, gemeinsame Aktionen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, der Förderung des Arbeiterbildungswesen und der Lehrlingsfürsorge sowie eine Zusammenarbeit im Bereich der Wirtschaftsstatistik zu vereinbaren.<br />
Als es im Rahmen der Lösung der wirtschaftlichen Probleme der Nachkriegszeit, gedrängt von den Siegermächten, durch die bürgerlichen Regierungen zu wirtschaftlichem und sozialem Kahlschlag kam, waren es die Arbeiterkammern, die zusammen mit allen Gewerkschaften in umfangreichen Stellungnahmen die sogenannten &#8222;Reform- und Sanierungsprogramme&#8220; der Regierung geißelten.</p>
<p><em>&#8222;Die Drei&#8220; in der Ersten Republik</em><br />
Im politisch aufgeheizten Klima der 1. Republik waren die Arbeiterkammern nahezu der einzige Ort, an dem die sich bekämpfenden Richtungsgewerkschaften zu gemeinsamen Beschlüssen kamen.<br />
Bei sachbezogenen Maßnahmen, Studien, Stellungnahmen und Aktionen kam es kaum zu politischen Differenzen. Darüber hinaus wurde die Zusammenarbeit zwischen den Freien Gewerkschaften und den von ihr politisch dominierten Arbeiterkammern in vielen Bereichen intensiver.</p>
<p>Beispiele sind die gemeinsame Ausbildung von BetriebsrätInnen und FunktionärInnen, Lehrlings- und Jugendschutz und auch die von Käthe Leichter ab 1926 zusammen mit Anna Boschek und Wilhemine Moik getragene Frauenpolitik.<br />
Als nach der Ausschaltung des Parlaments auch die Selbstverwaltung der Arbeiterkammern zerstört und die Kammern ministeriellen Verwaltungskommissionen unterstellt wurden, hagelte es Proteste aus den Betrieben.</p>
<p>Im Jänner 1934 kam es in ganz Österreich zu Demonstrationen, Vorsprachen von BetriebsrätInnen bei den Landeshauptleuten und zu Protestschreiben. Über 1.100 Betriebe mit rund 171.000 Beschäftigten protestierten gegen die Entfernung sozialdemokratischer FunktionärInnen aus den Arbeiterkammern.<br />
Doch das austrofaschistische Regime unter Dollfuß blieb hart: Für eine demokratische Interessenvertretung der ArbeitnehmerInnen gab es keinen Platz mehr.</p>
<p>Die Gründung des überparteilichen österreichischen Gewerkschaftsbundes 1945 brachte eine neue Qualität in die Zusammenarbeit zwischen den wiedererrichteten Arbeiterkammern, dem ÖGB und den Gewerkschaften und den Betriebsratskörperschaften.<br />
Als am 20. Juli 1945 im Kabinettsrat das Gesetz zur Wiedererrichtung der Arbeiterkammern verabschiedet wurde, setzte der Gründer und Präsident des ÖGB, Johann Böhm, Staatssekretär für soziale Verwaltung, die Verabschiedung des Gesetzes mit den Worten durch:<br />
&#8222;Entweder wird das Kammergesetz verabschiedet, oder ich lege meine Stelle als Staatssekretär für soziale Verwaltung zurück.&#8220;</p>
<p><em>Sozialpartnerschaft nach 1945</em><br />
In der nach 1945 entstandenen &#8222;Sozialpartnerschaft&#8220; stehen ÖGB und AK gemeinsam den gesetzlichen Interessenvertretungen der Wirtschaft und Landwirtschaft gegenüber. Nahezu alle modernen sozial- und wohlfahrtsstaatlichen Regelungen, die weit über die Grenzen Österreichs hinaus Beachtung fanden und finden, gehen auf Initiativen der Arbeiterkammern und Gewerkschaften zurück und sind unter ihrer Mitwirkung zustande gekommen.</p>
<p>Mit dem AK-Gesetz 1992 wurde diese engen Bande auch rechtlich normiert, so steht in § 6 AKG , dass die Arbeiterkammern berufen sind, &#8222;die kollektivvertragsfähigen freiwilligen Berufsvereinigungen und die Organe der betrieblichen Interessenvertretung zu beraten sowie zur Förderung der sozialen, wirtschaftlichen, beruflichen und kulturellen Interessen der Arbeitnehmer zu unterstützen und mit ihnen zusammenzuarbeiten&#8220;.</p>
<p>Die enge Kooperation zwischen den AK, Gewerkschaften und BetriebsrätInnen zeigt sich tagtäglich nicht nur bei gemeinsamen Veranstaltungen, sondern auch bei der Aus- und Weiterbildung von BetriebsrätInnen.<br />
Die BetriebsrätInnen-Akademien (BRAK) der Arbeiterkammern werden ergänzt durch ein umfangreiches Aus- und Fortbildungsprogramm sowie durch eine Reihe von Spezialkursen, wie etwa jene für betriebsrätliche Aufsichtsratsmitglieder.</p>
<p>Die Spitzenausbildung für FunktionärInnen der Gewerkschaftsbewegung &#8211; die von der AK geleitete Sozialakademie &#8211; führt 2011/12 erfolgreich bereits den 61. Jahrgang durch. Die Stärkung gewerkschaftspolitischer Handlungskompetenz ist das Hauptziel dieser Hochschule der ArbeitnehmerInnen-Vertretungen.</p>
<p>Die Pensionsreform 2003 war einer der schärfsten Angriffe der blau-schwarzen Bundesregierung auf den Sozialstaat. Vorgeschlagen wurde damals eine drastische Kürzung der Pensionen.<br />
Dies konnten und durften die ArbeitnehmerInnenvertretungen nicht hinnehmen. Auch in den Betrieben regte sich Unmut und Widerstand. Dem ÖGB und allen Gewerkschaften gelang es, alle Widerstandskräfte im Lande zu bündeln.</p>
<p>Die Organisation des größten Streiks seit Jahrzehnten lief auf Hochtouren. Die Arbeiterkammern zeigten durch von allen Medien übernommene Rechenbeispiele den geplanten Kahlschlag der Bundesregierung schonungslos auf und konnten dadurch das Meinungsklima im Lande entscheidend beeinflussen. Die Bundesregierung wurde zum Einlenken gezwungen und musste Abstriche ihrer Pläne hinnehmen.</p>
<p>Das &#8222;Doppelpass-Spiel&#8220; (es war allerdings kein &#8222;Spiel&#8220;, sondern ein beinharter Kampf um ArbeitnehmerInnenrechte) kann als nahezu &#8222;klassisches Beispiel&#8220; für die Unverzichtbarkeit der österreichischen Interessenvertretungen der ArbeitnehmerInnen gesehen werden. Hätte es die Mobilisierungsstärke von ÖGB und Gewerkschaften einerseits, und die Beeinflussung des Meinungsklimas durch die Expertisen der AK andererseits nicht gegeben, wären die Absichten der Bundesregierung beschlossen worden.</p>
<p><em>Gemeinsam in die Zukunft</em><br />
Es kann hier nicht auf zahlreiche weitere Aktionen bis hin zum aktuellen Kampf um die Einführung einer Finanztransaktionssteuer auf europäischer Ebene eingegangen werden, denn die Liste der Kooperationen ist schier endlos. Das gemeinsame Auftreten von AK und ÖGB gestützt auf die Erfahrungen von BetriebsrätInnen in allen die Interessen der ArbeitnehmerInnen berührenden Fragen war nicht nur Grundlage für den erfolgreichen österreichischen Weg, sondern ist ein Zukunftsmodell. Gäbe es &#8222;die Drei&#8220; nicht, man müsste sie erfinden!</p>
<p>Arbeit&amp;Wirtschaft 10/2011<br />
Von Klaus-Dieter Mulley<br />
15.10.2011</p>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 16:35:30 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[soziales netzwerk]]></category>
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		<description><![CDATA[Rund 750 Mio. Menschen besitzen einen Facebook-Account. Soziale Netzwerke werden als Bühne und persönliche Nachrichtenagentur genutzt. Die Demokratisierung des Internets hat einen neuen Namen: soziale Netzwerke. Erstmals haben alle BürgerInnen die Möglichkeit, sich in der (virtuellen) Öffentlichkeit ein individuelles Image zu basteln und es gekonnt zu präsentieren. Längst veraltet: Homepages, die noch vor 15 Jahren [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=metrobetriebsrat.wordpress.com&amp;blog=5470832&amp;post=1841&amp;subd=metrobetriebsrat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align:center;">Rund 750 Mio. Menschen besitzen einen Facebook-Account. Soziale Netzwerke werden als Bühne und persönliche Nachrichtenagentur genutzt.</h4>
<p>Die Demokratisierung des Internets hat einen neuen Namen:<br />
soziale Netzwerke. Erstmals haben alle BürgerInnen die Möglichkeit, sich in der (virtuellen) Öffentlichkeit ein individuelles Image zu basteln und es gekonnt zu präsentieren.<br />
<span id="more-1841"></span><br />
Längst veraltet: Homepages, die noch vor 15 Jahren von Enthusiasten ins Netz gestellt wurden, werden seit Jahren nicht mehr aktualisiert. Denn kein Mensch liest mehr diese Datenleichen.<br />
Doch Interesse nutzt dem Ego. Soziale Netzwerke haben das Problem der ewigen Anonymität gelöst, dem &#8222;Dutzendgesicht&#8220; eine gigantische Bühne geschaffen.</p>
<p>Die politischen Folgen sind bemerkenswert, wie der arabische Frühling beweist. Der BürgerInnenbewegung haben <a title="Facebook" href="http://www.facebook.com/" target="_blank">Facebook</a> und Twitter einen gehörigen Auftrieb verschafft. Facebook ist das Netzwerk der breiten Masse, mauserte sich vom Geheimtipp zum Werkzeug für jede Altersgruppe und ist auch die Firma, die weltweit am schnellsten wächst.</p>
<p><em>16 Stunden/Monat auf Facebook</em><br />
Wer eifrig netzwerkt sieht, was sich im nahen, fernen und virtuellen Freundeskreis zuträgt. Noch sind die meisten UserInnen motiviert, Meldungen bei Facebook einzustellen oder zu kommentieren &#8211; etwa 750 Mio. Menschen haben derzeit ein Profil.<br />
Mit geringem Aufwand können zusätzlich Fotos, Filme und Musik mit Freunden geteilt werden. Der/die durchschnittliche UserIn verbringt ganze 16 Stunden im Monat mit <a title="Der Facebook-Mensch" href="http://www.dradio.de/aodflash/player.php?station=3&amp;broadcast=348697&amp;datum=20110718&amp;playtime=1311010200&amp;fileid=1ce5c916&amp;sendung=348697&amp;beitrag=1486568&amp;/" target="_blank">Facebook-Aktivitäten</a> &#8211; ein unbezahlter Nebenjob.</p>
<p>&#8222;Facebook ist leicht bedienbar und hat auch schon frühzeitig eine App für Handys auf den Markt gebracht&#8220;, erklärt Systemadministrator Franz Schäfer. Er sitzt im Bundesausschuss der <a title="GPA-djp - work@IT" href="http://www.gpa-djp.at/servlet/ContentServer?pagename=GPA/Page/Index&amp;n=GPA_4.4" target="_blank">GPA-djp work@IT</a> (die Interessengemeinschaft für Menschen in IT-Berufen), nutzt Facebook neben <a title="Google+" href="https://plus.google.com/up/start/?continue=https://plus.google.com/&amp;type=st&amp;gpcaz=7a694708" target="_blank">Google+</a> und <a title="Twitter" href="http://twitter.com/" target="_blank">Twitter</a>.</p>
<p><em>Mit Daten lässt sich Geld verdienen</em><br />
Mit den von BenützerInnen hinterlassenen Daten wird viel Geld verdient, Facebook geht auch hier an neue Grenzen. Manch Datenschützern graust:<br />
Die Gesichtserkennung punktet vordergründig mit dem Vorteil, Fotos nicht beschriften zu müssen.<br />
Doch die Erkennung basiert auf der Auswertung heikler biometrischer Daten. Zusätzlich werden E-Mail-Adressen und Telefonnummern gesammelt.</p>
<p>Wer &#8222;Freunde sucht&#8220;, das Passwort seiner E-Mail-Adresse angibt, stellt damit auch ungefragt Adressen von Menschen zur Verfügung, die überhaupt nicht bei Facebook sind.<br />
Immerhin hat der Konzern zumindest auf den Widerstand seiner NutzerInnen reagiert und mögliche Einstellungen überarbeitet. Nach wie vor lässt Facebook Profile von WerbepartnerInnen durchforsten, außer, es wird in der komplizierten Datenschutzerklärung verweigert.<br />
Schlau: Der Umgang mit den Benutzerdaten wird im Kleingedruckten oftmals verändert.<br />
Wer sich das Ausspionieren nicht länger gefallen lassen will, kann das Netzwerk bald wechseln.<br />
Mit <a title="DIASPORA" href="https://joindiaspora.com/" target="_blank">Diaspora</a> soll ein dezentrales Netzwerk etabliert werden. Das von vier New Yorker IT-Studenten initiierte Projekt wird von den NutzerInnen selbst kontrolliert.</p>
<p>&#8222;Diaspora soll mit gegenseitigem Austausch funktionieren. Weder hat es eine Zentrale, noch wird das System groß verwaltet, und es steckt auch keine Firma dahinter, die Zugriff auf die gesamten Daten hat&#8220;, erklärt Franz Schäfer.</p>
<p>Ein sympathisches Projekt. Selbst Facebook-Gründer Mark Zuckerberg rühmt sich, Geld für Diaspora gespendet zu haben. Ursprünglich wollte er mit dem Projekt Wirehog ein ähnliches Netzwerk schaffen, doch der lukrative Weg siegte.</p>
<p>Der erste Eindruck von Diaspora, das sich noch in der Entwicklungsphase befindet, ist eher ernüchternd.<br />
Die Menüführung ist grober als bei Facebook, die Seite nicht besonders übersichtlich. FreundInnen suchen gestaltet sich derzeit mühsam und verlangt Geduld. Zumeist sind die BenutzerInnen mit Pseudonymen unterwegs. Fazit: &#8222;Verschollene&#8220; Kontakte über Diaspora aufzufrischen, wird schwierig werden.</p>
<p><em>Seit Juli auch noch Google+</em><br />
Offenkundig um Benutzungsfreundlichkeit ist derzeit Google+ bemüht. Interessant ist, dass Google mit Orkut schon seit Jahren ein soziales Netzwerk im Firmenportfolio hält. Orkut ist vor allem in Brasilien (2004 über 20 Mio. NutzerInnen) und Indien beliebt.<br />
Bisher hatte Google die sozialen Netzwerke aber unterschätzt und wenig Wert auf eine weltweite Vermarktung gelegt.</p>
<p>Seit Juli ist Google+ im Netz, rund zehn Mio. NutzerInnen haben sich in der Erprobungsphase angemeldet.<br />
Offenheit wird demonstriert, denn der Konzern wurde allzu häufig wegen seiner Datenpolitik kritisiert. Täglich diskutieren Entwickler mit UserInnen über die neuen Funktionen von Google+.</p>
<p>Frei nach dem Motto: &#8222;Sagt uns, was wir besser machen können, wir hören auch zu.&#8220; Den Unterschied zu Facebook macht das Circle-Konzept. Muss die Freundschaft bei Facebook erst bestätigt werden, kann den Personen in den Circles &#8211; wie bei Twitter &#8211; gefolgt werden.</p>
<p>&#8222;Bei Politikern, die ich nicht persönlich kenne, die mich aber trotzdem interessieren, will ich keine Freundschaftsanfrage schicken. Wenn ich ihn in den Circle aufnehme oder per Twitter folge, bleibe ich über die wichtigsten Sachen trotzdem auf dem Laufenden&#8220;, erklärt Schäfer.</p>
<p>Die virtuelle Bühne verführt<br />
Ein weiterer Unterschied ist der Gruppenvideo-Chat. &#8222;Wenn sich Google+ durchsetzt, könnte es für <a title="Skype" href="http://www.skype.com/intl/de/home/" target="_blank">Skype</a> eng werden&#8220;, weiß Schäfer. Skype wurde vor kurzem von Microsoft übernommen.<br />
Für Google, Apple oder Facebook ist es nun &#8222;Feindestechnologie&#8220;. Noch steht für die meisten BenutzerInnen einfache Handhabung im Vordergrund. Die Auswertung der Datenspuren ist vielen Menschen bislang egal, das zeigt sich etwa auch an der Flut diverser Kundenkarten.</p>
<p>So lange keine unmittelbaren, persönlichen Erfahrungen mit Datenspionage spürbar sind, erscheint der Datenklau als notwendiges Übel. Selbst Menschen, die aus ihrer Profession heraus sehr vorsichtig sein müssten, unterschätzen die Möglichkeiten der Datenüberwachung und -Verknüpfung.</p>
<p>Mit Pasquale Manfredi und Salvatore D‘Avino schnappte die Polizei zwei flüchtige Mafia-Bosse. Manfredi konnte geortet werden, weil er über einen mobilen Internetstick sein Facebook-Profil bearbeitete. Auf Facebook geladene Badefotos brachten D‘Avino zu Fall &#8211; sein Versteck war keins mehr. Die virtuelle Bühne für No-Names und Mafiosi verführt zu gefährlicher Eitelkeit.</p>
<p><em>Viel Info auf 140 Zeichen</em><br />
Auch nach den Unruhen in England kooperierten Firmen mit der Polizei. Viele der erbosten &#8211; oder auch berechnenden &#8211; Jugendlichen kommunizierten über den Blackberry-Messenger. Ähnlich der SMS- Übertragung sind die Botschaften aber verschlüsselt und ausschließlich mit Blackberry-Geräten zu empfangen.</p>
<p>Ursprünglich als Manager-Spielzeug gedacht, sind die Messenger heute für fast jeden in Großbritannien leistbar. War die Decodierung für die Polizei anfangs schwierig, hat Blackberry die Verschlüsselung und andere Daten bald zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Politisch interessanter sind Funktionen wie die Twitter Hashtags (#). Dabei wird die gesamte Kommunikation zu einem Thema angezeigt. Bei diesen Meldungen, höchstens 140 Zeichen lang, sind sich NutzerInnen bewusst, dass ihre Botschaften öffentlich und nicht privat sind.</p>
<p>Besonders häufig hat Experte Franz Schäfer die Hashtags während des Aufstands in Ägypten und im Zuge der Wikileaks US-Depechen-Veröffentlichungen benutzt. &#8222;Ich habe wesentlich schneller als in den anderen Medien mitbekommen, was sich gerade tut.&#8220; Obwohl nur in Kurzform, ist der Informationsgehalt bei wichtigen Themen sehr hoch, da extrem viele Leute Neuigkeiten beisteuern. &#8222;Außerdem kann freilich auf längere Artikel verlinkt werden&#8220;, ergänzt Systemadministrator Franz Schäfer.</p>
<p><em>Umgang mit eigenen Daten lernen</em><br />
Die Menschheit, insbesondere die Jugend, wird den sorgsamen Umgang mit persönlichen Daten lernen müssen. Als Schulfach ist Facebook oder ein absehbarer Nachfolger längst keine reine Utopie mehr. Langfristig könnten sich parallel zwei neue Netzwerke ausbilden.</p>
<p>Ein rein privates, das nur die allerbesten FreundInnen und die Familie umfasst. Und ein Netzwerk, das eigenen Interessen entspricht (etwa politischen), weitläufiger ist und kaum noch Intimes enthält.<br />
Vorhersagen sind schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen, ein Zitat, das unter anderem Mark Twain zugeordnet wird und dem sich Franz Schäfer gerne anschließt.</p>
<p>Arbeit&amp;Wirtschaft 09/2011<br />
Von Christian Resei<br />
15.09.2011</p>
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		<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 09:56:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Menschen, die das größte soziale Netzwerk &#8222;Facebook&#8220; boykottieren. Ich möchte die Details meines Privatlebens nicht einer Firma übergeben, die der Meinung ist, Privatsphäre sei ein überholtes Konzept.&#8220; Meint der 39-jährige Robert spontan auf die Frage, warum er Facebook nicht nutzt. Und Robert hat damit nicht unrecht: Die Meinung von Mark Zuckerberg, Gründer von Facebook zum [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=metrobetriebsrat.wordpress.com&amp;blog=5470832&amp;post=1839&amp;subd=metrobetriebsrat&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align:center;">Menschen, die das größte soziale Netzwerk &#8222;Facebook&#8220; boykottieren.</h4>
<p>Ich möchte die Details meines Privatlebens nicht einer Firma übergeben, die der Meinung ist, Privatsphäre sei ein überholtes Konzept.&#8220; Meint der 39-jährige Robert spontan auf die Frage, warum er Facebook nicht nutzt.<br />
Und Robert hat damit nicht unrecht:<br />
<span id="more-1839"></span><br />
Die Meinung von Mark Zuckerberg, Gründer von Facebook zum Thema Privatsphäre spiegelt sich im Facebook-Konzept wider.<br />
Übrigens: Auch einer der wichtigsten Menschen von Google, Aufsichtsratchef Eric Schmidt hat zur digitalen Reputation eine interessante Meinung, die er in einem Interview einmal so formulierte: &#8222;Wenn es etwas gibt, von dem Sie nicht wollen, dass es irgendjemand erfährt, sollten Sie es vielleicht ohnehin nicht tun.&#8220;</p>
<p><em>Technik affin? Ja. Facebook? Nein.</em><br />
Abgesehen von der Problematik mit der Privatsphäre trifft Robert Menschen, die ihm wichtig sind, lieber persönlich als virtuell. Eine ganz ähnliche Meinung dazu hat auch der 35-jährige Arzt Peter.<br />
Die beiden Männer sind aber keinesfalls als Technik-Verweigerer zu bezeichnen: Robert ist IT-Spezialist, nutzt Xing und LinkedIn für berufliche Kontakte und ist etwa drei Stunden täglich im Web unterwegs.<br />
Peter hat mit 26 Jahren beschlossen, dass er lieber mit Menschen als mit Maschinen arbeiten möchte und seinen hoch dotierten Software-Entwickler-Job an den Nagel gehängt, um ein Medizinstudium zu absolvieren. Heute nutzt er nur noch etwa 20 Minuten täglich das World Wide Web &#8211; hauptsächlich für medizinische Recherchen und E-Mails.</p>
<p>Auch die logistische Sachbearbeiterin Katharina kann den beliebten Sozialen-Netzwerk-Seiten wenig abgewinnen: &#8222;Ich finde Facebook zu oberflächlich und möchte nicht zu viel Zeit im Internet verbringen, um Pseudo-Freundschaften zu pflegen. Außerdem stelle ich ungern persönliche Daten ins Netz.&#8220;<br />
Nur etwa eine Stunde pro Woche nutzt die 34-Jährige das Internet. Damit liegt sie weit unter der Norm: Über 14 Stunden sind Herr und Frau DurchschnittsösterreicherIn monatlich online, wobei das im europäischen Schnitt (über 26 Stunden) noch recht wenig ist.</p>
<p><em>Abgeschnitten von Informationen</em><br />
Die beiden jungen Männer räumen ein, dass sich auch Nachteile daraus ergeben, kein Facebook-Profil zu besitzen: Manche Informationen werden nur via Facebook ausgetauscht und sind daher nicht mehr (direkt) zugänglich. Katharina ergänzt, dass manche Informationen dadurch schneller und effizienter verbreitet werden können.</p>
<p>Kein Wunder: In Österreich sind 2,57 Mio. Menschen Faceboo-NutzerInnen, weltweit hat jeder zehnte Mensch ein Facebook-Profil.<br />
Bei einer solchen Durchdringung kann einem durch die Verweigerung dieses Kommunikationsportals &#8211; was Facebook im Wesentlichen darstellt &#8211; schon einmal die eine oder andere relevante Information aus dem Freundes- und Bekanntenkreis durch die Lappen gehen:<br />
Viele Einladungen zu Partys und sonstigen Events werden nur via Facebook administriert, die Geburt vom eigenen Baby wird für Freunde in Form von Statusmeldungen und dem ersten Foto bekannt gegeben und das Feierabendbier ausgemacht.</p>
<p><em>Zwischen Wirklichkeit und Fiktion</em><br />
Die drei sind sich einig dabei, dass sie durch ihre Webnutzung ihren digitalen &#8222;Fingerprint&#8220; besser unter Kontrolle haben, und damit haben sie natürlich nicht unrecht:<br />
Das Web ist wie das ewige Eis:<br />
Was hier einmal an Informationen abgeladen wurde, ist nicht mehr so leicht zu eliminieren. Katharina sieht als weitere Gefahr, sich in einer Scheinwelt zu verlieren, persönliche Kontakte und Suchtgefahr nennt sie ebenfalls als Problempunkte.</p>
<p>Tatsächlich spiegelt der virtuelle Auftritt in Facebook meist das coolere Alter Ego der tatsächlichen Lebensrealität wider. Zeugnis davon geben Statusmeldungen und Fotos von aufgeblasenen Onlinepräsenzen ab, die mit der realen Person etwa so viel zu tun haben, wie ein Elefant mit einer Maus.</p>
<p>Eskapismus &#8211; also die Flucht vor der Realität und Internetsucht müssen in diesem Zusammenhang ebenfalls erwähnt werden. Mittlerweile gibt es eigene spezialisierte Kliniken, um Internetsüchtige zu therapieren, meist sind es sogenannte jugendliche &#8222;Gamer&#8220; &#8211; Onlinespielsüchtige, die besorgte Eltern dort behandeln lassen.</p>
<p>Von Facebook-Süchtigen und einer Therapie hört man zwar (noch) nichts, aber das permanente Abrufen von Statusmeldungen, Kommentieren und Hochladen von Fotos nimmt doch häufig zwanghafte Dimensionen an:<br />
&#8222;Dank Smartphones ist dies ja auch immer und überall möglich &#8211; und eigentlich ist es doch recht erstaunlich, wenn man im Cafe um die Ecke Freunde beobachtet, die anstatt in ein reales Gespräch vertieft zu sein, in ihre mobilen Endgeräte grinsen, weil sie gerade einen lustigen Kommentar von Susi gelesen haben und noch schnell ihrer virtuellen Fangemeinde mitteilen müssen, dass sie mit Tom und Helga gerade im Cafe um die Ecke sitzen und soeben den zweiten Cafe Latte bestellt haben.</p>
<p>Freilich wird auch noch real Konversation betrieben &#8211; allerdings muss diese alle zehn Minuten unterbrochen werden, um mal eben die letzten Statusmeldungen im Facebook zu checken, um etwas zu &#8222;liken&#8220;.&#8220;<br />
Das findet Peter doch etwas &#8222;absurd&#8220;. Etwa 75 Prozent der österreichischen Gesamtbevölkerung nutzen das Internet &#8211; 42 Prozent davon auch über mobile Endgeräte, und wie man beobachten kann, ist das Abrufen von Nachrichten während realer Gespräche durchaus üblich.</p>
<p><em>Zeit für reale Treffen</em><br />
Das pessimistische Bild, das durch die Interviewten gezeichnet wird, ist &#8211; trotz des individuell erlebten Nutzens von aktiven Facebook-NutzerInnen &#8211; nicht von der Hand zu weisen.<br />
Im Wesentlichen geht es um Ablenkung &#8211; oder wie es Peter zusammenfasst:<br />
&#8222;Ich will mich dem Zwang, permanent auf irgendwelche Statusmeldungen, Nachrichten und Freundschaftsanfragen reagieren zu müssen, nicht aussetzen. Wichtiger ist mir, dass ich Zeit für reale Treffen und auch mal Muße zum Nachdenken habe, denn das setzt bei mir viel eher kreative, neue Gedanken frei.&#8220;</p>
<p>So wählen ganz bewusst &#8211; nicht aus Angst vor der Technik oder mangels Zugang &#8211; manche Menschen einen Weg abseits von Facebook, trotz hoher Durchdringung:<br />
In der Altersgruppe der 18- bis 63-Jährigen, gehören rund 80 Prozent der ÖsterreicherInnen mittlerweile der Facebookpopulation an, über alle Altersgruppen gerechnet, liegt die Durchdringung immer noch bei über 30 Prozent.</p>
<p>Zudem ist Facebook ein recht gleichberechtigtes Portal:<br />
Bemerkbare Nutzungsunterschiede von Mann und Frau gibt es nur bei den SeniorInnen, wo der Frauenanteil etwas geringer ist. Probleme haben die Interviewten ohne Facebook-Präsenz nicht: Laut eigenen Aussagen stört das ihr Sozialleben nicht &#8211; im Gegenteil sagen sie.</p>
<p>Katharina verortet sogar einen neuen Trend:<br />
Es ist durchaus hip, nicht in Facebook zu sein, denn selbst eingeschworene NutzerInnen der ersten Stunde äußern ihren Ärger über diverse Änderungen in der Nutzeroberfläche und bei den Privatsphären-Einstellungen.<br />
Zudem kommt noch dazu, dass es so etwas wie einen &#8222;Freundschaftszwang&#8220; gibt:<br />
&#8222;KollegInnen und entfernte Bekannte schicken Freundschaftsanfragen und bohren nach, wenn diese nicht innerhalb von Stunden bestätigt werden.&#8220;</p>
<p><em>Einfacher ohne Facebook-Profil</em><br />
&#8222;Da ist es doch viel einfacher, gar kein Profil zu haben &#8211; dann muss man sich nicht entscheiden, ob man aufwendig erklären soll, warum man einen unsympathischen Kollegen nicht adden will oder mühsam Einstellungen vornimmt, um zu gewährleisten, dass genau dieser Kollege nur bestimmte Teile des Facebook-Profils sehen kann.&#8220;<br />
Außerdem sagt Katharina, dass sie virtuelle Kommunikation ohnehin schwierig einschätzt:<br />
&#8222;Beim Chatten gibt es so leicht Missverständnisse.&#8220;</p>
<p><em> <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ersetzt kein Lächeln</em><br />
Tatsächlich kann diese Form von Kommunikation ein wahrer Konfliktbeschleuniger sein:<br />
Im Vergleich zu einer realen Unterhaltung fehlen einige wichtige Komponenten: Mimik, Gestik und Tonfall können schwer über das Web vermittelt werden.</p>
<p>Auch wenn versucht wird, dies mit Akronymen &#8211; z. B. *lol* -&gt; Laughing out Loud, oder Smilies &#8211; etwa <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  &#8211; auszugleichen, geht viel an Ausdruck und Qualität verloren und eine unterschiedliche Vorstellung von Netiquette (Etikette im Netz) tut sein Übriges dazu.<br />
Facebook ist zwar eine Real-Name-Community, aber die Hemmschwelle, etwas Unhöfliches zu sagen, ist auch hier geringer, als in der Realität.</p>
<p>Arbeit&amp;Wirtschaft 09/2011<br />
Von Elke Radhuber<br />
15.09.2011</p>
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